Song des Tages

Was ist denn dieses Jahr los? Die Interpreten, die ich noch in meinem Jahresabschlusspost so gedisst habe, schaffen es plötzlich, mich mit Songs zu verblüffen, die mir direkt ins Herz und in den Magen knallen. So auch Chris Martin mit Coldplay, wobei ich zugegebenermaßen erst davon ausgegangen bin, dass hier Sting singt. Im Team mit der fabelhaften Beyoncé (wird die Frau eigentlich nie älter?!?) haben sie ein Video gezaubert, das einfach nur Lust auf Sommer, Sonne, fremde Kulturen und Verreisen macht. Und mit einem höllisch sexy aussehenden Chris Martin aufwartet. Ist der nicht gerade solo? :-)Ein Traum – Hymn for the Weekend!

Song des Tages

Boom hat es gemacht, und ich war verliebt. Unwiderruflich, unsterblich, schmerzhaft schön verliebt. Mit allem, was dazu gehört. Gänsehaut, komisches Gefühl im Magen, stundenlanges Träumen – und dieser Mann mit seinem unglaublich wunderschönen Song ist schuld. Ich habe vom ersten bis zum letzten Ton Gänsehaut – mein erster heißer Favorit für den Song des Jahres 2016!

Song des Tages

Irgendwie mag ich es kaum glauben, dass die letzte Prüfungszeit meines Lebens – lassen wir mal die Masterarbeit außer acht – allmählich vorbei ist. So schwierig diese Zeit ist mit ihrem Anspruch, so sehr liebe ich sie mittlerweile. Die durchwachten Nächte mit den besten Ideen um drei Uhr morgens, von denen man dann am nächsten Tag nur noch Bruchstücke weiß, die Verzweiflung, weil die einzelnen Elemente der Hausarbeit sich so gar nicht zusammenfügen wollen. Die Einsamkeit, da soziale Kontakte in dieser Zeit auf ein Minimum reduziert sind, die Freudentänze, wenn man mal wieder eine brauchbare Quelle entdeckt hat, der Moment, an dem das fertige Produkt endlich in den Tresor plumpst – diese Zeit ist stets Himmel und Hölle zugleich. Am Ende habe ich immer das Gefühl, nur noch aus rohem Fleisch zu bestehen, als ob ich eine (geistige) Schwangerschaft inklusive Geburt hinter mir hätte. Meine Gehirnwindungen mussten jedenfalls jede Menge Ideen herauspressen! Wieder einmal überlebt. Gut, dass es Musik gibt, die heilende Kräfte hat. Sonst würd ich schon längst Amok laufen.

Für mich und für die Menschen, die an mich glauben, hier ein magisches Stück Musik:

Song des Tages

Perfect Evening! Nach tagelanger Klausur zuhause während der Prüfungszeit meines Studiums war ich heute endlich mal wieder unter Leuten. Beim Theatersport, um genau zu sein. Herrlich, wie immer. Obwohl ich feststellen musste, dass nach tagelangem Schweigen meine Stimme fast gar nicht mehr vorhanden war. Ich bin das gar nicht gewohnt, dass meine Stimme so kratzig klingt…

Wieder zuhause, bin ich voll in die Retrofalle gelaufen. Wo sind meine Wurzeln? Ganz klar, das hat mit der Musik der achtziger Jahre zu tun. Mir ist spontan ein Song eingefallen, den ich geliebt habe, dann ein zweiter, und der dritte war dann nicht weit. Ja, ich weiß, das ist kein Song aus den Achtzigern, aber nichtsdestotrotz megacool. Er erinnert mich an einen wunderbaren Mann, eine stürmische Afffäre und eine supergeile Zeit in meinem Leben. Eine Zeit, wie ich sie jetzt auch wieder habe. Spontan, wild und frei…

Meine Top 5 2015: Naturals

Was ich mit Naturals meine? Ganz einfach, mein Bad wird mehr und mehr chemiefrei, natürliche Stoffe sind angesagt und tun Haus und Umwelt gut. Meine Lieblinge 2015:

1) Kokosöl. Nicht nur in der Küche super und eines der gesündesten Öle. Nein, es darf bei mir auch in die Haare und auf die Kopfhaut, die Haare werden schön glänzend und weich, und die von der Heizungsluft irritierte Kopfhaut beruhigt sich schnell. Auf Haut und Lippen beseitigt es trockene Stellen, und es geht sogar als Mundspülung. Und es ist Bestandteil meines Deos. Wahnsinn, das Zeugs geht echt für alles!

2) Honig. Pur für die Lippen oder morgens zum Gesichtsreinigen, aber auch super in Masken, mit Quark oder Zitrone, oder als Peeling mit Kaffee oder Zucker.

3) Zitrone. Oder besser gesagt, Zitronensaft. Hellt die Fingernägel auf und macht sie widerstandsfähiger. Gemischt mit Honig oder Ingwer ein tolles, fitmachendes Morgengetränk, und das Beste? Es putzt sowohl Kalk als auch Fett und sonstigen Schmutz weg – ganz besonders in der Kombination mit Soda! Und sie riecht frisch und lecker und macht supergute Laune.

4) Olivenöl. Wenn die Haare ganz doll trocken sind, ist eine Packung mit Olibenöl das Allerbeste. Gemischt mit Kaffee ist auch dieses Öl ein perfektes Körperpeeling, ich stelle damit meine eigene Lippenpflege her, und gemischt mit Rizinusöl ist es perfekt für das sogenannte Oil Cleansing, eine Art der Gesichtsreinigung, die gerade für trockene Haut super geeignet ist. Ich muss echt immer überlegen, ob das Öl gerade in der Küche (lecker auf geröstetem Baguette) oder im Badezimmer steht…

5) Heilerde. Auch so ein Universalmittel für „innen“ und „außen“. Sie hilft bei Magenproblemen, vor allem Übersäuerung, ist gut für die Haut und kann auch bei Schmerzen und Entzündungen von außen als Packung helfen. Muss immer im Haus sein, für alle Fälle!

Und, seid ihr auch „Natural Beauties“ oder dürfen es bei Euch doch eher andere Inhaltstoffe sein?

Meine Top 5 2015: Nagellacke

Ihr Lieben, ich muss mich entschuldigen, Bologna hat mich in doppelter Hinsicht ein wenig außer Gefecht gesetzt. Sowohl der Song als auch die gleichnamige Reform, befinde ich mich doch mitten in der Prüfungszeit des 2. Semesters. Macht sich gut, wenn man gleichzeitig mit einer schlimmen Erkältung kämpft. Aber ich bin zuversichtlich…

Heute mag ich Euch meine Lieblingsnagellacke des Jahres 2015 vorstellen.

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Scheint eine sehr dunkle und gedeckte Auswahl zu sein, aber das war mir schon immer lieber als Pink, Magenta und Konsorten. Ich mags halt ungewöhnlich.

Von links nach rechts:

essence o’zapft is „Holz oder Michel“ – ein schnörkelloses Olivgrün, passt zu allem, geht immer.

benecos „sweet nougat“ – Lack in Bioqualität, der erstaunlicherweise genau so lange hält wie „normaler“ Lack. Nougatbraun und perfekt besonders im Herbst.

Catrice „First Class Up Grape“ – den habe ich aus einem Wichtelpaket gezogen und mich sehr gefreut. Er sieht auf den Nägel aus wie Auberginenhaut. Eine traumhafte Farbe!

Manhattan Bloggers Choice „Green and Bronx“ – ein glänzendes Olivgrün mit Glitzerpartikeln. Wenn es mal ein klein wenig auffälliger sein darf.

essence I love trends „red I am“ (unten) – Blutrot und dunkel. Passend für eine Vampirlady wie mich. Auf diesen Lack reagiert echt jeder, ich liebe ihn.

Und next time? Ich glaube, da geht es um „Naturals“. Was das ist? Lasst Euch überraschen!

Song des Tages

Aus gegebenem Anlass muss ich meine Jahresrückblick mal kurz für etwas anderes unterbrechen. Gestern habe ich nämlich eine fast schon vergessene Liebe wiederentdeckt…

Gestern habe ich mal wieder nachts telefoniert. Ich liebe diese Telefonate, bei denen man fast schon schläft, aber doch im Grunde noch hellwach ist und man vor lauter Übermüdung jedes Wort der anderen Person ganz intensiv wahrnimmt. Ein Glas Wein oder Champagner davor und / oder danach macht das ganze noch schöner, man treibt von Thema zu Thema, lacht und schweigt gemeinsam, was komischerweise in diesen Momenten so überhaupt nicht stört. Leise Musik im Hintergrund, dann ists einfach perfekt. Vorausgesetzt, man telefoniert nicht gerade mit seinem Steuerberater…*lach*

Nach dem Telefonat lag ich so da und träumte erschöpft und satisfiziert vor mich hin, als es geschah: ich hörte Töne. Schöne, bekannte, vor langer Zeit verlorene Töne. Nämlich einen Song, den ich nur einmal gehört habe, nämlich auf einer Autofahrt in Italien, als mein Göttergatte aufgrund des für seine Ohren ungewohnten Sounds schon umschalten wollte. Leider wurde der Song danach nicht weiter kommentiert, sodass ich ihn noch eine Weile im Ohr hatte und ihn dann so nach und nach vergaß. Doch gestern, da war er wieder da, und ich auf einmal hellwach. Ich dachte an Liebe, an meine italienischen Wurzeln, Temperament, Mozzarella und Basilikum – und am besten alles zusammen und auf einmal. Was für ein geiler Song! Was für eine Stimme. Amore mio…