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Der Yogi-Tee und ich…

Neues aus dem Land der Yogi-Tee-Etiketten – vor ein paar Tagen sagte das Tee-Etikett zu mir: Wir wurden geboren, um uns kennenzulernen! Ich hab mir dann vorgestellt, wie ich zu meinem Mann sage: „Schatz, ich verlasse Dich, ich bin jetzt mit einem Teebeutel zusammen!“ Diese Etiketten machen irgendwie süchtig, zumindest bringen sie mich immer wieder zum Lachen!

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Das Tee-Orakel

Weiß dieser Yogi-Tee eigentlich bald mal, was er will? Nach dem etwas rumpligen Tag gestern habe ich mich heute auf ein hoffentlich positives, aufbauendes Statement gefreut. Aber was musste ich da gerade beim Aufbrühen entdecken? Auf dem Etikett stand:

„Deine Seele ist Dein bester Freund“. Ach was?

Das würde ja bedeuten, dass der letzte Teebeutel gelogen hat, denn dann habe ich ja gar nicht nur einen einzigen Freund? *grübel*

Ich stelle mir gerade vor, wie die dort diese Sprüche kreieren. Die haben bestimmt eine Box mit ganz vielen Bauklötzchen, auf denen Begriffe stehen. Und fünfzig Prozent von diesen Klötzchen sind mit dem Wort „Freund“ beschriftet. Ja, und dann werden damit eben Sätze gebildet. Und die MÜSSEN dann auf die Etiketten, egal, wie doof sie sind.

Wahrscheinlich steht auf dem nächsten dann: „Ein Freund ist ein Freund“. Ich seh schon, ich muss heute unbedingt noch eine Tasse davon trinken!

Kleine Pause…

in dieser Woche, was die Ernährung angeht. Aber nein, ich esse natürlich was, keine Sorge! Aber da diese Woche a) mein Göttergatte Geburtstag hat und b) meine liebe Mitstreiterin in Sachen „gesund“ abgängig ist, lasse ich die Zügel diese Woche ein wenig locker. Aber nächste Woche langweile ich Euch nochmal eine Woche lang mit den gesunden Dingen, die ich mir so ausgedacht habe.

Aber der Süßhunger ist wirklich einigermaßen unter Kontrolle, heute hat eine Kommilitonin neben mir munter mindestens drei Frischhaltebeutel Weihnachtsplätzchen ausgepackt. Hat mich überhaupt nicht beeindruckt, das muss ich sagen. Wobei ich mich da ja eigentlich um was extrem Leckeres bringe, denn gut gemachte Weihnachtsplätzchen sind was extrem Leckeres. Ich backe selbst nicht, akuter Zeitmangel gerade. Und naja, wir haben auch eine sehr kleine Küche, da frage ich mich eh, wie das gehen soll mit Ausrollen und Backblech und Konsorten. Probiert habe ich es nämlich noch nicht…

Das bringt mich doch auf eine neue Blogidee – zum Thema Kekse werde ich für Euch, liebe Leser, mal etwas vorbereiten. Seid gespannt… :-)!

Das Mäntelchen des Schweigens…

…decke ich mal über das Ernährungskonzept des Sonntags. Denn schon immer, wenn ich mich gesund ernähre, erlaube ich mir pro Woche einen „Sündentag“. Also gab es gestern tatsächlich auch mal ein Überraschungsei. Und ein Schälchen Chips.

Ich bin einfach der Meinung, dass es nichts bringt, wenn man sich nur kasteit. Wenn man mal an einem Tag ein bisserl sündigen darf, ist man hinterher viel disziplinierter und entspannter wieder mit dabei. Oder?

Kaum Zeit zum Durchatmen – Tag 4 und 5

Der Freitag war ziemlich vollgepackt, und im Prinzip gab es essenstechnisch das Gleiche wie die Tage zuvor. Morgens ein Brot mit Käse, an der Uni zwei Stullen mit Wurst, Paprikastreifen und kleine Tomaten, ein kleines Joghurt und Trockenfrüchte. Abends haben wir eine Pizza selbst gemacht, die mit Schinken, Salami, Champignons, Ananas und Paprika belegt war. Und danach dann als Wochenendritual – obwohl ich noch gar keines hatte – ein Glas Wein.

Ich bin ehrlich gesagt total überrascht, wie gut die Trockenfrüchte statt Schokolade funktionieren. Ich habe wenig Süßjieper, aber an der Uni bringt das einfach schnell Energie. Und da sind die kleinen Würfel perfekt.

Heute, am Samstag war wieder den ganzen Tag Uni angesagt (ja, bei uns gibt es auch mal samstags Kurse – seufz!). Auch hier wieder das Programm Brote, Joghurt und Trockenfrüchte. Mann, was bin ich doch langweilig…*g*.

Heute abend dann einen Teller pfannengerührtes Gemüse aus einer gelben Paprika, einer Fenchelknolle und zwei übrigen Champignons von gestern, dazu einige Steak Frites, da mein Mann ein Schnitzel hatte und nicht alle geschafft hat.

Vom Essen her war es eine relativ gleichförmige Woche und vielleicht nicht gerade super vitaminreich. Aber ich finde es toll, dass ich die Schokolade so gut reduzieren konnte, auch keine salzigen Knabbereien (die mein eigentliches Laster sind) reingehauen habe und auch nur selten einen Kaffee gebraucht habe. Und dass ich nicht auf den Mensafraß zurückgreifen musste, sondern mit viel Selbstdisziplin immer was dabei hatte. Gibt gleich ein gutes Gefühl. Ja, ich denke, ich werde noch ein bisschen weitermachen mit diesem Programm!

Uni am Nachmittag – Tag 3

Wenn ich eines als gefährlich für die Ernährung erachte, dann ist das Unregelmäßigkeit im Tagesablauf. Bei mir an der Uni muss ich einmal ganz früh, einmal erst am Nachmittag anfangen, und das hübsch ordentlich im Wechsel, sodass man sich weder zum Schlafen noch zum Leben an einen gewissen Rhythmus gewöhnen kann. Heute musste ich erst um 14 Uhr los, da war ich schon gespannt, wie der Tag so läuft. Aber eigentlich ganz gut…

Frühstück gab es heute keines – ich habe relativ lange geschlafen, ausnahmsweise, weil ich auch am Samstag an die Uni muss :-(. Dann gab es mittags die Reste der Bratkartoffeln von gestern, und an die Uni habe ich mir drei Stullen mit Leberwurst und gerauchtem Bauch mitgenommen, 3 Tomaten, dazu ein kleines Gartenfrüchtejoghurt, eine kleine Tupperschale mit getrockneten Früchten (Banane, Kokos, Ananas, Papaya, Cranberries) und – einen großen Milchkaffee. Den brauche ich einfach, wenn ich bis 20:45 Uhr an der Uni sitze.

Und heute abend habe ich noch ein Brot mit Blauschimmelkäse und einen Löffel Ei gegessen. Und – ja, heute gönne ich mir ein Bier.

Wie sieht das nun heute aus in der Bilanz?

Plus:

Keine handelsüblichen Süßigkeiten

Wieder nicht vollgestopft

Minus:

Kaffee (böse!) und Alkohol (noch böser!)

Zu wenig Gemüse

zu fett (aber das ist bei mir eigentlich ehrlich kein Kriterium, denn es setzt nicht an…)

Erstaunt war ich über die Trockenfrüchte, die habe ich eigentlich für meinen Morgenbrei zuhause. Heute habe ich mir mal gedacht, ich nehme sie als Schokoersatz mit. Im ersten Moment habe ich mir zwar gewünscht, ich hätte wie die Kommilitoninnen einen Schokoriegel – aber ich hab die um 16 Uhr gegessen und den ganzen restlichen Nachmittag und Abend keinen Süßjieper. Das hat mich schon schwer beeindruckt, wie lange das vorhält. Werde ich sicherlich öfter mal machen, da ich eine Riesenpackung davon gekauft habe. Und da der Unitag heute auch relativ spannend und erfolgreich war, bin ich heute abend auch tatsächlich mal entspannt – oder sollte das am Hopfen im Bier liegen?!?

Nicht wirklich fit – Tag 2

Heute morgen, der Wecker! Mein größter Feind. Die halbe Nacht habe ich wachgelegen, mit so einer Art Herzrasen, wollte schlafen, aber konnte nicht. Und dann, beim Weckerklingeln, die Erklärung des Ganzen: ein Bazillus! Kopf schwer, Körper schwer, an die Seminare an der Uni nicht zu denken. Aber die Referatsgruppe – da muss ich doch hin. Also doch aus dem Bett gequält…

Heute mittag ging es schon wieder einigermaßen, meistens fliegt mich sowas nur an. Gottseidank. Also konnte ich mich ein bisschen erholen, lesen, Tee trinken, aber das war dann wieder gefährlich, was die Schokoschublade angeht…*g*

Um Euch nicht zu lange auf die Folter zu spannen – ich war brav! Bis auf die Referatsgruppe, da habe ich ein Mini-Snickers zum Tee gegessen! Bei Kopfarbeit ist das doch mal erlaubt!

Sonst hatte ich heute keinen großen Appetit, habe am Nachmittag eine Scheibe Bauernbrot mit Blauschimmelkäse gegessen und heute abend eine Portion Bratkartoffeln mit Speck, in die ich für die Extraportion Vitamine noch eine grüne Paprika geschnibbelt habe. Und das war es dann auch schon. Fiel mir heute irgendwie gar nicht schwer.

Jetzt nur noch eine erholsame Nacht, gut schlafen, vielleicht bisserl schwitzen, und hoffentlich ist der Bazillus dann morgen schon wieder auf dem Nachhauseweg!

Essensbilanz für heute:

Plus:

heute nicht so vollgestopft

Minus:

ganz ohne Süßes ging es nicht

Gemüse könnte noch mehr werden (Obst ist ja nicht so meins)

Aber wenn ich angeschlagen bin, dann muss ich einfach essen, wonach mir ist. Und jetzt mach ich mir noch eine Kanne Tee und denke NICHT an die Kartoffelchips ein Stockwerk tiefer… 🙂 !