Was Du isst…

Wenn ich intensiv Yoga mache und mich aus diesem Grund auch mehr mit meinem Körper und Geist auseinandersetze, suche ich automatisch auch in anderen Bereichen nach Dingen, die mir gut tun. Dazu gehört natürlich auch das Essen, das viel zu oft nebenbei, hektisch und ungesund stattfindet. Passt auf diese Weise natürlich weniger zu einem bewussten Umgang mit mir selbst, rutscht aber in der Alltagshektik wie gesagt oft weg. Ach was, vorbereiten. Und dann steht man doch wieder in der Mensa in der Schlange, obwohl man sich davor schon über die horrenden Preise ärgert und bereits weiß, dass man den Einsatz von Convenienceprodukten büßen muss.

Mit meiner bewussten Entscheidung für die Yoga Challenge fiel auch der Startschuss für gesundes oder sagen wir besser bewusstes Essen. Bewusst in dem Sinn, dass ich möglichst selber mache, was auf den Tisch kommt. Und da muss ich sagen, dass ich ziemlich stolz auf mich bin, denn das hat die letzten zwei Wochen problemlos geklappt. Ich nehme mir morgens die Zeit, einen Frühstücksbrei zuzubereiten oder ein Joghurt mit Obst und Nüssen zu versehen und schnippele oder rühre auch noch einen Salat für mittags. Natürlich ist es suboptimal, bei diesen Temperaturen mittags auch etwas Kaltes zu essen, aber ich gucke, dass es dann eben abends noch was Warmes gibt. Ich habe Kaki, Banane, Grapefruit und Mango im Haus, dazu Chiasamen, Leinsamen, Buchweizen, Mandeln und die verschiedensten Trockenfrüchte. Die Frühstücksvielfalt ist also schon mal prima.

Mittags gibt es meist einen Salat, je nach Kühlschrankfüllung nur aus Gemüse oder auch mal mit Ei oder Mozzarella. Aber auch mal mit Huhn oder Thunfisch, aber auch schon mal ein Stück Flammkuchen, von dem das Rezept locker immer die doppelte Portion, also ein ganzes Backblech hergibt. Letzte Woche in der griechischen Version mit Oliven, Schafskäse und Frühlingszwiebeln. Lecker!

Auch eigene Brötchen aus Hefeteig habe ich gebacken und eine Hälfte davon hat mir dann eingefroren auch noch für das nächste Wochenende gereicht. Darauf ist es dann auch mal ein wenig unvernünftiger mit einer schönen Salami oder Leberwurst. Aber wenigstens ohne Butter… 🙂

Dabei verzichte ich bis auf das Brot oder die ab und zu doch zusätzlich geholte Brezel eigentlich fast komplett auf Kohlehydrate, nicht zwangsweise, sondern weil mein Körper mir schon sagt, was er möchte. Und Kohlehydrate sind es meistens dann eben doch nicht. Geht auch gut ohne bei mir.

Alkohol ist auch gestrichen momentan, habe auch wenig Verlangen. Und falls doch der Jieper kommt – irgendwie bin ich dann doch am Freitag abend auf ein Glas Wein konditioniert – ist er nach der Yogapraxis eigentlich auch wieder weg. Bis jetzt gab es nur am Samstag mal etwas Alkoholisches, und dann auch nur eine Kleinigkeit.

Das macht wirklich Spaß, bewusster mit sich umzugehen. Und es spart auch noch Geld, denn ich brauche zwar etwas mehr Kohle für den Wocheneinkauf,  aber ich gebe in der Mensa nur noch selten etwas aus. Und unsere Mensa ist wirklich teuer! Und wenn selbstgebackene Brötchen zwei Wochenenden reichen, dann muss ich das Geld auch nicht dem Bäcker in den Rachen werfen. Nach meinen Brötchen, bei denen ich weiß, was drin ist, tut mir danach trotz Weizenmehl auch nicht der Magen weh.

Doch, ich würde es wirklich gerne so beibehalten, denn es tut mir gut. Bis zum Ende der Yogachallenge auf alle Fälle – und danach kann ich ja gleich nahtlos die Fastenzeit zur gesunden Zeit ernennen. Könnte klappen… 🙂

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