Rendezvous mit Tim

Eine Arbeitswoche ist vorbei, zugegebenermaßen eine äußerst unstressige, aber nichtsdestotrotz muss das täglich Yogatraining irgendwie eingeplant werden. Nach fünf Tagen habe ich bereits 6 Tage der Challenge abgehakt. Der vierte Tag bestand nämlich nur aus einem kurzen Workshop für stabiles Stehen, insofern habe ich den fünften Tag Training gleich drangehängt. Und gestern war ich abends unterwegs, habe aber ganz brav danach noch meine halbe Stunde absolviert.

Während die ersten drei Tage sehr ähnlich waren, wird es jetzt schon fordernder. Zuerst wurden jeweils ein Sonnengruß (gottseidank nur einer, nichts ist für mich schlimmer, als zehn Stück davon durchturnen zu müssen!), verschiedene Dreieckshaltungen, Krieger und ein wenig Bodenarbeit am „core“ geübt. Dabei habe ich, auch wenn ich wahrlich kein Fan von der gleichen Praxis jeden Tag bin, tatsächlich gemerkt, wie sich diese Haltungen bzw. der eigene Körper verändert, wenn man das jeden Tag macht. So weit wie gestern bin ich noch nie in die Haltungen gekommen! Stolz wie Bolle, auch wenn an Stellen Muskelkater hatte, die ich vom Yoga nicht kannte. Hallo, an der Wade? Das kenn ich nur nach Bergabstiegen…

Und da ich das ziemlich unsinnig finde, einfach nur eine halbe Stunde Yoga zu machen und den Körper sonst wie üblich zu quälen, gabs auch gleich noch ein paar andere Vorsätze dazu. „No alc“ beispielsweise, außer zu besonderen Gelegenheiten (schließlich werden meine Eltern beide demnächst 80!), gesunde Ernährung soweit möglich und KEINE MENSA mehr! Eine Woche lang hat das super geklappt, auch wenn es dann mittags halt immer doch „nur“ Salat gab, was bei den Temperaturen nicht unbedingt optimal ist. Wichtig ist, dass es mir Spaß macht, und das tut es. Vor allem bin ich endlich mal wach, den ganzen Tag lang! Und ich habe tatsächlich mehr als eine Sorte OBST zu Hause, und das täglich!

Was ich ernährungstechnisch so anders mache, das erzähle ich Euch bei einem der nächsten Male. Für heute ist meine Schlussfolgerung, dass ein neues Konzept nur dann klappen kann, wenn es das Richtige für einen ist. Hätte ich jetzt beschlossen, laufen zu gehen oder schwimmen, wäre ich sicher schneller gescheitert. Ich denke, dass es für jeden, der etwas ändern will, einen Türöffner gibt. So wie bei mir diese Yoga-Challenge. Und es ist wert, danach zu suchen – don’t give up! Vielleicht ist es der Schlüssel zu viel mehr…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s