Archiv | Januar 2017

Rendezvous mit Tim

Eine Arbeitswoche ist vorbei, zugegebenermaßen eine äußerst unstressige, aber nichtsdestotrotz muss das täglich Yogatraining irgendwie eingeplant werden. Nach fünf Tagen habe ich bereits 6 Tage der Challenge abgehakt. Der vierte Tag bestand nämlich nur aus einem kurzen Workshop für stabiles Stehen, insofern habe ich den fünften Tag Training gleich drangehängt. Und gestern war ich abends unterwegs, habe aber ganz brav danach noch meine halbe Stunde absolviert.

Während die ersten drei Tage sehr ähnlich waren, wird es jetzt schon fordernder. Zuerst wurden jeweils ein Sonnengruß (gottseidank nur einer, nichts ist für mich schlimmer, als zehn Stück davon durchturnen zu müssen!), verschiedene Dreieckshaltungen, Krieger und ein wenig Bodenarbeit am „core“ geübt. Dabei habe ich, auch wenn ich wahrlich kein Fan von der gleichen Praxis jeden Tag bin, tatsächlich gemerkt, wie sich diese Haltungen bzw. der eigene Körper verändert, wenn man das jeden Tag macht. So weit wie gestern bin ich noch nie in die Haltungen gekommen! Stolz wie Bolle, auch wenn an Stellen Muskelkater hatte, die ich vom Yoga nicht kannte. Hallo, an der Wade? Das kenn ich nur nach Bergabstiegen…

Und da ich das ziemlich unsinnig finde, einfach nur eine halbe Stunde Yoga zu machen und den Körper sonst wie üblich zu quälen, gabs auch gleich noch ein paar andere Vorsätze dazu. „No alc“ beispielsweise, außer zu besonderen Gelegenheiten (schließlich werden meine Eltern beide demnächst 80!), gesunde Ernährung soweit möglich und KEINE MENSA mehr! Eine Woche lang hat das super geklappt, auch wenn es dann mittags halt immer doch „nur“ Salat gab, was bei den Temperaturen nicht unbedingt optimal ist. Wichtig ist, dass es mir Spaß macht, und das tut es. Vor allem bin ich endlich mal wach, den ganzen Tag lang! Und ich habe tatsächlich mehr als eine Sorte OBST zu Hause, und das täglich!

Was ich ernährungstechnisch so anders mache, das erzähle ich Euch bei einem der nächsten Male. Für heute ist meine Schlussfolgerung, dass ein neues Konzept nur dann klappen kann, wenn es das Richtige für einen ist. Hätte ich jetzt beschlossen, laufen zu gehen oder schwimmen, wäre ich sicher schneller gescheitert. Ich denke, dass es für jeden, der etwas ändern will, einen Türöffner gibt. So wie bei mir diese Yoga-Challenge. Und es ist wert, danach zu suchen – don’t give up! Vielleicht ist es der Schlüssel zu viel mehr…

Queenies New Year Challenge

„Was?“ werdet ihr sagen? Eine Herausforderung für das neue Jahr? Ist sie damit nicht reichlich spät? 🙂 Und tatsächlich. Gute Vorsätze sind ja nicht so meins, und so begann das Jahr, wie das alte geendet hatte. Mit viel Stress, den letzten Vorlesungen, die mir nochmal alles abverlangten und immer mal wieder dem Gefühl, was auszubrüten, ohne richtig krank zu werden. Das gesunde Essen habe ich zwar hin und wieder geschafft, aber auch nicht so durchgängig wie geplant. Meinen Sport habe ich vermisst, aber es immer wieder hinbekommen, mir erfolgreich einzureden, dass ich üüüüüüberhaupt keine Zeit habe. Na klar, lieber zocke ich drei Stunden Oblivion oder schaue „The Walking Dead“. So kanns nicht weitergehen!

So habe ich mir gestern mal wieder meine Lieblings-Onlinetrainer angeschaut und festgestellt, dass mein Lieblings-Yogini eine 30-Day-Challenge anbietet. Wer sagt denn, dass die genau am ersten Tag des Monats starten soll? „More strength and flexibility“, das ist doch was für mich. Kraft ist dank regelmäßigem Kettlebelltraining ganz ordentlich, aber flexibel, in meinem Alter, das wär doch was. Ja, und ganz Frau der ultraspontanen Entscheidungen, beschloss ich gestern, gleich anzufangen. Die Sessions sind jeweils knapp 25 Minuten lang, was auf alle Fälle jeden Tag machbar ist. Denn das ist mein Ziel:. ich will diese Challenge in genau 30 Tagen absolvieren. Also kein Tag Ruhe, kein Tag ohne. Dabei ist mir durchaus klar, dass das bedeutet, dass ich vielleicht auch mal morgens ranmuss, und ich bin wahrlich kein Morgensportler. Aber ich will und werde das schaffen, und natürlich werde ich Euch im Laufe dieser Challenge mehr darüber erzählen, was ich so mache und wie das läuft – und auch die Dinge, die sich da sonst noch so ändern samt Begleiterscheinungen. Nur so spontan kann ich mich überlisten – hätte ich jetzt tagelang geplant, wie und ob ich das mache und was ich dazu noch umstelle oder ändere und anpasse, mir wären hundert Gründe eingefallen, warum es gerade jetzt nicht geht und schon gar nicht am Stück. Einfach ins kalte Wasser springen ist meine Devise bei so etwas. Einfach mal machen…Tag 2 ist heute auch schon geschafft, ich habe mich sogar richtig darauf gefreut, als ich nach Hause gekommen bin. Mal sehen, wie die restlichen 28 Tage so laufen werden…