Mein Serienfreitag 45-15

Serientechnisch habe ich mich in letzter Zeit ein wenig verzettelt, was kein Problem darstellt bei mir bereits bekannten Serien. Bei Serien, die ich nicht kenne, ist das Durcheinandergucken manchmal ein wenig verwirrend. Nichtdestotrotz war der letzte Freitag mal wieder meiner Lieblingsformatform gewidmet. Im Programm waren:

Californication„, hier bin ich mittlerweile in der dritten Staffel angekommen. Hat sich die Serie um Hank Moody bis jetzt für mich kontinuierlich weiter entwickelt, empfinde ich die dritte Staffel als erheblichen Rückschritt. Hier geht es wirklich um Sex, um Sex und um Sex. Interessant ist hier die Figur der Sue Collini, hervorragend verkörpert von einer etwas füllig gewordenen Kathleen Turner, aber sonst? Es wird hier gev***, dort gef***, das ist mir einfach zu viel. Kriegt Hank Moody noch die Kurve? Wir werden es sehen.

Als zweites gab es bei mir eine Art Premiere. Und zwar versuche ich immer wieder Serien, die wirklich gute Kritiken erhlaten, aber bei mir nicht zünden. Ich habe zwar keinen Mainstreamgeschmack, aber Intelligenz weiß ich durchaus zu schätzen. Und so versuchte ich es zum xten Mal mit „Dexter„. Das war bestimmt mein vierter Versuch. Mag es daran liegen, dass ich sonst gerne Originalversionen gucke, aber dieses Mal gelang es der ersten Episode in deutscher Sprache, mich für eine ganze Serienlänge an den Bildschirm zu fesseln. Ich stehe ja total auf Psychopathen und Profiler, und ich habe mich immer gefragt, warum diese Serie bei mir nicht zündet. Nun hat sie es geschafft, dass ich eine Episode überlebt habe, und ich war nicht einmal froh, als es vorbei war. Also werde ich weiter schauen. Gelobt sei die Geduld!

Um mich zu belohnen, gab es nach der erfolgreichen Dexterisierung noch zwei Folgen „My Name is Earl„. Earl ist ein Lotteriegewinner, sogenannter White Trash, der sein Los verliert und dann eine Liste guter Taten erstellt, weil er der Meinung ist, dass er nur Gutes erfahren kann, wenn er sein Karma verbessert. Ich könnte mich wegschmeißen, wenn dieser Einfaltspinsel über die Mattscheibe stolpert. Zumal er noch mit seinen guten Taten sehr liebenswert rüberkommt. Dazu sein trotteliger Bruder Randy, die bitchy Exfrau Joy – das ist Spaß pur, wenn man nicht allzu viel denken will.

Und so war mein Serienfreitag genau so schnell, wie er begonnen hat, wieder vorbei, er hat allerdings wirklich viel Freude gemacht.

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