Mein Serienfreitag 42 -15

Heile Welt. Ich hatte sie nie, und deswegen muss ich sie manchmal per Serie zu mir holen. Auch wenn ich dann feststellen muss, dass es sie selbst da nicht gibt. Es tut trotzdem gut, Serien zu gucken, die die Seele wärmen, denn man fühlt sich dann zumindest nicht ganz so alleine…

Deshalb fiel meine Wahl am letzten Serienfreitag zunächst auf die 3. Staffel von „Nashville„: In Deutschland ist Countrymusic völlig zu Unrecht leider immer noch verpönt, aber Contemporary Country Music steht der heutigen Popmusik in nichts nach. In Nashville, dem Mekka der Countrymusik, kämpfen die alternde Diva Rayna James und das aufstrebende Sternchen Juliette Barnes, grandios verkörpert von Klitschko-Freundin Hayden Panettiere, um die besten Plätze in den Charts. Dazu kommen persönliche Niederlagen und Triumphe, Abhängigkeiten, Erpressung, Politik, ungeplante Vaterschaften und Bäumchen-wechsel-Dich-Beziehungen. Eine Serie wie das wahre Leben, wie ein Kitschroman irgendwie, aber doch manchmal unglaublich wahrhaftig und schmerzhaft. Und vor allem mit unglaublich wunderbarer Musik. Wenn das blonde Rehaugen-Bambi Scarlett singt, halte ich das kaum aus. Überhaupt sucht jeder hier nach seinem Platz im Leben, wenn das nicht wahr ist, dann weiß ich auch nicht. MIr gefällt es jedenfalls. Zumal ich die USA und speziell diese Gegend unglaublich liebe.

Als zweite und neue Serie gab es die erste Folge von „Hart of Dixie“. Ebenso warmherzig und liebenswürdig, wie die Südstaaten nun mal sind, geht es hier um die frischgebackene New Yorker Ärztin, die nach Alabama zieht, weil ein dortiger Arzt sie eingeladen hat, seine Praxis zu übernehmen. Dort angekommen, stellt sie fest, dass der Arzt seit einiger Zeit verstorben ist und sie die Praxis zur Hälfte vererbt bekommen hat. Klischee, Klischee, taucht bereits vor dieser Erkenntnis ein Sahneschnittchen an Kerl auf, von dem man bereits ahnt, dass er eine große Rolle in dieser Serie spielen wird…

Ja, altbekannte Versatzstücke, in der Tat, aber mit der entzückenden Rachel Bilson in der Hauptrolle, der wunderbaren Gegend (hatte ich schon erwähnt, dass ich diesen Teil der USA liebe?) und der warmherzigen Story dürfte das zumindest für mich ein wahrer Hauptgewinn werden. Hier werde ich definitiv weitergucken, denn die Serie erinnert mich an einen Mix aus „Men in Trees“ und „McLeods Töchter“ minus die Pferde, und das ist für mich nie verkehrt. Hach, ich fürchte, der Herbst wird sehr, sehr – äh, spießig…*lach*

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