Mein Serienfreitag 41-15

Auch in Woche 41 des aktuellen Jahres gab es Serien satt, wobei „Serien“ übertrieben ist. Eine alte und eine neue, um genau zu sein. Und die alte ist nicht „Breaking Bad“…

Oh ja, es kam, wie es kommen musste. Nachdem mich die erste Folge „Californication“ sehr neugierig gemacht hatte, guckte ich fleißig weiter, sodass ich am Freitag schon den Anfang der zweiten Staffel im Player hatte. Die erste Staffel endete mit einem Mega-Cliffhanger – sollte Hank Moody wirklich seine Traumfrau bekommen? Sah tatsächlich so aus, aber wer weiß das schon, nachdem noch einige Staffeln folgen? Dann wohl doch eher nicht…

Die zweite Staffel begann gewohnt verrückt, allerdings kam mit der zweiten Episode gleich eine, die ich wirklich nicht mochte. Kennt ihr das, wenn es Serienfolgen Eurer Lieblingsserien gibt, die ihr auf den Tod nicht ausstehen könnt? Ich habe teilweise richtige Hassfolgen, in denen nichts passiert, die doof oder langweilig oder in der Personen auftauchen, die ich nicht mag. In dieser zweiten Folge kommt Moody für kurze Zeit ins Gefängnis, und in dieser Folge war mir auch das Sexuelle irgendwie zu übertrieben und frauenfeindlich. Auch wenn hier mit Lew Ashby eine neue Figur erschien, die ich mir durchaus gerne angucke. Hier gefällt mir sowohl die Optik des Schauspielers als auch die Rolle – er spielt einen Musikproduzenten, der immer ganz herrliche Vintage-Metalshirts trägt. Und er fügt der Künstlerwelt um Literaten und Malern die musikalische Komponente hinzu, das passt sehr gut.

Interessant finde ich auch, wie die Serie im Verlauf der ersten Staffel Hank Moody von einem bloßen Womanizer zu einem Mann werden lässt, der damit kämpft, seine Misserfolge zu verarbeiten, aber auch gleichzeitig seine Teenagertochter zu erziehen, für sie da zu sein, obwohl er sich streng genommen nicht mal richtig um sich selbst kümmern kann. Da steckt doch etwas mehr dahinter als nur die Jagd auf Frauen und das süße Leben, da steckt auch viel Normalität drin. Ich denk, vieles davon kennt jeder, der Kinder großzieht. Hank Moody wird sympathischer und greifbarer, und ich freue mich darauf, weiterzugucken.

Und was gab es letzten Freitag Neues? Entschieden habe ich mich für eine Testfolge „Royal Pains“. In dieser US-Serie geht es um einen aufstrebenden jungen Chirurgen, der leider im Dienst eine falsche, eine sehr falsche Entscheidung trifft. Ein Patient stirbt, und Hank Lawson findet sich völlig diskreditiert in den Hamptons, einem Urlaubsgebiet der Superreichen wieder. Dort arbeitet er ab sofort als „Doktor auf Bestellung“.

Die erste Folge hat mich jetzt nicht superbegeistert und total überzeugt, es ist aber durchaus eine Serie, die ich weiter verfolgen werde. Sie hat einen guten und etwas rotzigen Humor, einen sympathischen Hauptcharakter, und sehr positiv ist mir die Musik in der ersten Folge aufgefallen. „Shut up and let me go“ von den Ting Tings rotierte jedenfalls gleich am nächsten Tag mal wieder in meinem CD-Player. Ich bin sehr gespannt, wie es hier weitergeht. Die Serie scheint sehr erfolgreich zu sein, denn umsonst dreht Amerika keine acht Staffeln einer Serie. Mal sehen, wie schnell ich wieder einen Arzt brauchen werde…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s