Mein Serienfreitag 40-15

Ihr Lieben,

wer mich kennt, weiß, dass ich Serien liebe. Alle möglichen, meistens die, die kein anderer mag – kurz und gut, ohne Serien könnte ich nicht überleben. Eine Serienfolge passt meistens gut in einen Abend, eine Nacht, eine Arbeitslücke, zum Bügeln, Entspannen, Abschalten – und meistens bleibt es nicht bei nur einer Folge. Denn richtig gute Serien können süchtig machen.

Ab sofort werden meine Freitagabende – falls ich nicht ausgehen sollte, was durchaus mal vorkommen kann – den Serien gewidmet sein. Und welche das sind, das möchte ich Euch zukünftig hier mitteilen. Dabei ist mein Ziel, so gut es eben geht, jeden Freitag abend in eine neue Serie reinzugucken, Euch zu erzählen, was meine Tops und meine Flops sind und Euch so auf meine Reise durch die Serienlandschaft mitzunehmen. Ich hoffe, ihr habt Spaß an dieser Reise…

Mein erster Serienfreitag nach diesem Muster, der 2. Oktober, bot zunächst bereits bekannte, aber legendäre Kost. Nämlich – aufmerksame Leser sollten bereits wissen, wie sehr ich diese Serie liebe – „Breaking Bad“. Aus der Serie um den todkranken Chemielehrer Walter White, der, um seine Familie zu versorgen, das Methkochen anfängt, habe ich mir gestern die ersten drei Folgen der vierten Staffel gegönnt. Wer heute – und viele können es nicht sein – noch nicht weiß, wovon ich spreche: schaut in diese Serie hinein! Und zwar unbedingt! Sie hat alles, was eine gute Serie braucht: einen megaspannenden und nachvollziehbaren Plot, Hauptfiguren, die man mal hasst und mal liebt (und zwar fast alle), unfassbar gute Zitate, einen gewissen, sehr schwarzen Humor sowie ein geniales Drehbuch, das es schafft, jeden einzelnen winzigen Faden zu verankern. Ich schaue die Serie zum zweiten Mal, und viele Fäden verknüpfen sich für mich jetzt erst. Ganz viele kleine Details sind beim ersten Mal einfach „untergegangen“; auch wenn mir bereits beim ersten Durchgang des öfteren der Mund offen stehen geblieben ist aufgrund der Genialität des Drehbuchs. Faszinierend.

In den von mir gestern begutachteten Folgen ging es unter anderem um ein grünes Teppichmesser, eine Autowaschanlage und viele, viele Steine – tschuldigung Hank, ich meine natürlich Mineralien. Dabei finde ich es faszinierend, wie sich die Sicht auf diese Serie beim zweiten Gucken verschiebt. Folgen, die ich beim ersten Mal nicht gut fand, faszinieren mich jetzt vom Aufbau her, andere wiederum sind nicht mehr ganz so spannend. Gut, man weiß, was passiert und legt einen anderen Fokus auf die einzelnen Folgen. Auch interessant, und ich bin mir sicher, dass ich diese Serie noch nicht zum letzten Mal geguckt habe.

Aus der Rubrik „Neu und unbekannt“ mag ich Euch heute über meine Erfahrung mit „Californication“ berichten. Da habe ich jetzt gefühlte 30 Jahre einen Bogen drum gemacht, weil ganz viele Leute gesagt haben, das sei wie „Sex and the City“ für Männer. Und wer will das schon sehen, zumal die Trailer im Fernsehen auch immer sehr seltsam waren, wie ich fand. Aber jetzt war die Zeit gekomme, das mal zu probieren. Ein Schriftsteller mit Schreibblockade, der alles poppt, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Wie unglaublich spannend. Aber: tatsächlich durchaus nicht unwitzig, muss ich sagen. Sogar wirklich lustig, ich musste sogar einmal wirklich laut lachen David Duchovny als verlebter Autor ist durchaus ein Hingucker, vor allem in Unterhosen, und die Story, nun ja, den Nobelpreis wird sie nicht gewinnen, aber hey – sie macht Spaß. Frauenfeindlich, vielleicht ein bisschen, aber seien wir mal ehrlich, ich habe noch nie zu den Emanzen gehört. 🙂

„Californication“ hat mich also auf alle Fälle neugierig gemacht, und ich bin mir sicher, es ist eine Serie, die erst mal bleiben darf. Sie erinnert mich ein wenig an eine andere Serie, die ich sehr gerne mag, aber die ich Euch ein andermal vorstellen werde.

So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss unbedingt noch überlegen, was ich Euch nächste Woche vorstellen möchte…

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