Archiv | März 2014

Detox – und dann?

Nun ist meine Detox-Zeit schon wieder ganze zwei Wochen her, Zeit, noch ein wenig Bilanz zu ziehen. Denn was nützt es, wenn man zwei Wochen lang nach Plan lebt und danach wieder „nach mir die Sintflut“ propagiert?

Klar gab es in den zwei Wochen danach auch Tage, an denen ich gesündigt habe. Es war Faschingszeit, und auch wenn ich selber nicht feiere, die vielfältigsten Berliner verlocken mich dann doch! Ich hatte einen stressigen Arbeitstag, an dem mir nur die Mensa übrig blieb, und natürlich gab es auch mal zwischendurch ein Glas Wein.

Dazwischen gab es Schwiegermamas Geburtstag, bei dem ich nur Salat gegessen habe, sie hatte nicht mal Brot dazu für mich. Egal. Ich habe ein tolles Roggenbrot aus tatsächlich 100 % Roggen entdeckt, das auch am dritten Tag noch saftig ist, habe für meine Jugendgruppe statt Brezeln und Süßem Gemüsesticks mit selbst gemachtem Joghurt-Dip zubereitet, was riesig ankam. Und witzigerweise trinke ich, wenn Schwarz- oder Grüntee, den dann nur noch nachmittags. Morgens mag ich mittlerweile meinen Kräutertee. Und auch Früchtetee hat in mir einen neuen Fan gefunden.

Ich beschäftige mich einfach wieder mehr mit meiner Ernährung, stöbere viel in Rezepten und – ich habe das „Butter muss überall dran“ abgeschafft. Ich brauch es einfach nicht mehr. Und so hat sich heute morgen auf der Waage witzigerweise noch das letzte Kilo, welches ich ja noch gerne los gehabt hätte, verabschiedet gehabt. Hallo, Wunschgewicht! Das ist doch toll für den Start in den Frühling und ein weiterer Ansporn, beim Essen einfach das Lustprinzip gelten lassen, ohne das Gesunde aus den Augen zu verlieren. Für mich hat sich das Detoxen also wirklich gelohnt! Das mach ich garantiert wieder.

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