Detox Tag 10

Der zehnte Tag meiner Mission lief eher suboptimal. Nicht unbedingt, was das Detoxing angeht, sondern mehr so im Alltag.

Zuerst mal lief alles ganz gut, denn ich habe mal so richtig ausgeschlafen und bin erst um 11 Uhr aus den Federn gekrabbelt bin. Den Dackel musste ich dann aber auch erst mal wecken, der hatte auch Gefallen gefunden am Ratzen. Zu dumm, dass ich um 17 Uhr schon wieder aus dem Haus musste, da blieb nur ein relativ kurzer Tag übrig. Aber auch das ging. Gefrühstückt habe ich dann die Reste meines Tofugerichtes von gestern, mit ein paar chinesischen Mie-Nudeln dazu. Hmm, so mag ich Frühstück – und habe mich ein wenig nach Bali und dem Bami und Nasi Goreng zum Frühstück zurück geträumt! Sauerkrautsaft gab es übrigens auch wieder dazu bzw. davor.

Ein wenig später bin ich dann mit dem Dackeltier losgetrabt, das Wetter war nicht super, aber ganz annehmbar, nicht zu kühl. Wir sind eine große Runde gelaufen, auch querfeldein, das mögen wir beide besonders gern. Ach, es ist so schön draußen, aber ich kenne mich leider zu gut und weiß genau, dass ich das ohne Hund eben nicht mehr jeden Tag, wenn überhaupt, mache. Nachmittags hatte ich mir das restliche Stück Tofu mit Gemüse angebraten, dieses Mal eine etwas andere Gemüsekombi, da ich im Eck noch eine Karotte gefunden hatte. Paprika, Brokkoli und Lauchzwiebeln waren dieses Mal auch wieder dabei. Am Nachmittag, weil ich ja abends noch eine Jugendgruppe hatte, die ich mit einer Freundin betreue.

Ich bin dann noch kurz zur dm-Drogerie, um mir das Shampoo Bio-Plum and Cardamom von Sante zu holen, da hatte ich schon mal testgeschnuppert und fand es sehr lecker. Darüber dürft ihr dann auch etwas hier lesen: http://www.queenieskostbarkeiten.wordpress.com, wenn ich ausgiebig getestet habe!

Dann also Gruppe, danach bin ich leider auf dem Bordstein ausgerutscht und aufs Knie gekracht. Nichts passiert, auch die Hose war noch ganz. Prickelnd war es trotzdem nicht, vor allen anderen auf die Nase zu segeln. Aua. Weh getan hat es trotzdem. Und dann hatten wir – meine Freundin hatte uns mit dem Auto mitgenommen – einen Platten. Argh, und der Hund alleine zu Hause, der wartet. Wir hatten da mal eine unschöne Episode, wir haben den Guten alleine gelassen, und mein Mann hatte dummerweise das Trockenfutter auf dem Boden stehen lassen. Der Hund hat dann alles gefressen, und danach ging es ihm nicht mehr so gut, als wir heimkamen. Insofern bin ich da immer sehr vorsichtig, davon abgesehen sollte das Tier auch nicht unbedingt mehrere Stunden alleine sein. Also blieb mir nichts anderes übrig, als ein Taxi nach Hause zu nehmen. Umsonst gearbeitet an diesem Abend. Grmbl. Davon abgesehen war ich danach so genervt, dass ich als Nervennahrung Erdnüsse geknabbert habe. Per se nicht schlecht, aber es war eben eine doch etwas größere Menge als ich sollte. Naja, auch so etwas gehört mal dazu, daran sehe ich aber, dass man in Stresssituationen wieder recht schnell in die alten Gewohnheiten zurückfällt. Sonst hätte ich vielleicht noch ein Glas Wein oder ein Bier dazu getrunken, aber da war ich dann doch immun.

Was mir allerdings am Nachmittag aufgefallen ist: ich hatte ein wenig Rumoren im Bauch, war ein wenig aufgebläht und hatte auch ganz leichte Schmerzen. Ich denke mal, dass es daran lag, dass ich gestern in meinem Abendessen mit der Sojasauce und der Erdnusscreme doch wieder recht üppig Convenience-Produkte verwendet habe. Auf jeden Fall hat da irgendwas nicht ganz gepasst, und ich werde die nächsten Tage dann doch wieder ein wenig bewusster gucken, was ich esse. Es sind ja nur noch vier Tage, Wahnsinn. Am Anfang habe ich noch gedacht, das halte ich nie durch, und jetzt ist es nicht mehr lange und absolut machbar. Der Süßjieper ist mittlerweile ganz weg, auf Schwarztee habe ich auch keine Lust – aber ich gehe manchmal mit einem sehnsüchtigen Blick an der Kaffeemaschine vorbei.

Weil dann der Abend so kurz war durch die missglückte Heimfahrt, bin ich auch wieder viel zu lange wach geblieben. Aber immerhin – bis auf die vielen Erdnüsse – relativ „clean“! Super. Und jetzt auf zum Endspurt!

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