Detox Tag 8

Es tut mir leid, ich würde Euch ja gerne mal etwas anderes berichten, aber – es läuft! Es klappt einfach alles, es läuft alles rund, mir geht es super! Klar sage ich jetzt nicht: Detox ist das Beste, das mach ich jetzt nur noch so. Aber es bringt doch viel Gutes mit sich, und man könnte es ja auch so sehen, dass ich einfach die Fastenzeit ein wenig vorgezogen habe.

Einige Menschen zeigten sich beeindruckt, dass ich ohne Kohlehydrate „überleben“ kann. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum da viele so fixiert drauf sind. Man braucht sie nämlich wirklich nicht unbedingt. Und die Umstellung geht so schnell vonstatten. Nun gut, ich habe leicht reden, ich war schon immer eher ein Feind der Kohlehydrate, aber sie sind nicht so wichtig, wie die landläufige Meinung das oft wiedergibt. Wer sich allerdings schon auf die Brücke stellen will, weil er zwei Tage kein Brot essen darf, nun gut, aber auch das ist reine Konditionierung, denke ich. Ich war noch nie so der Brotfan, ich kann es mit Genuss essen, aber es gehört für mich nicht zum täglichen Ablauf dazu. Manchmal haben wir wochenlang keines im Haus…

Auch am achten Tag gab es wieder keinerlei Kopfschmerzen. Morgens den üblichen Brei, Mittags, recht zeitverzögert, weil ich viel zu tun hatte, Hüttenkäse mit Kräutern und Radieschen und abends war ich mal wieder unterwegs, verabredet mit einer Freundin zum Kino. Da gab es dann einen großen Salat mit Bio-Ei. Nach dem Ei war mir total, die anderen Salat waren mit Schinken oder Parmesan, auch lecker, aber Schinken ist ja eh nicht, und zum Parmesan war halt wirklich das Ei das kleinere „Übel“, vom Konzept her gesehen. Es fiel mir überhaupt nicht schwer, das beiliegende Baguette nicht zu beachten, auch, dass meine Freundin Wein getrunken hat, war total okay. Mittlerweile neide ich niemandem mehr sein Essen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich auch weiß, dass ich nur noch eine Woche vor mir habe. Wenn man das gezwungenermaßen, wegen einer Allergie oder so machen muss, ist es bestimmt sehr langwierig und kräfteraubend, überhaupt erst mal damit klarzukommen.

Aber so ging es mir schon mit dem fleischlosen Leben. Als ich das für mich beschlossen habe, war es einfach so okay, weil es im Kopf schon „durch“ war. Hatte ich das zuvor während der Fastenzeit versucht, war es durchaus eine Qual und sehr schwer durchzuhalten, weil ich immer mit mir und vor allem den Tellern der anderen gehadert habe.

Ich habe allerdings mal wieder das Stichwort „Gönnen“ versäumt, es war ein ganz normaler Tag ohne besondere Programmpunkte. Aber der schöne Abend war ja auch etwas Nettes, und ein paar Tage sind ja noch vor mir. Im Moment bekomme ich allerdings dadurch, dass ich wieder richtig fit bin, zu wenig Schlaf. Das merke ich morgens, denn mit Ausschlafen ist gerade nicht viel. Jeden Morgen ist irgendwas anderes. Aber auch das, finde ich, stecke ich besser weg gerade. Mal schauen, ob ich es die nächsten Tage mal wieder etwas früher in die übrigens frisch bezogenen Federn schaffe!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s