Detox Tag 5

Fast eine Woche ist vorbei, die Waage zeigt ein Kilo weniger – schön, auch wenn es nicht der Zweck der Aktion ist. Was ich als extrem empfinde, ist das Gefühl morgens. Ich bin einfach wach und fit. Früher wollte ich nicht aufstehen, weil ich mir gedacht habe, der Tag wird eh mies, zur Zeit habe ich so viel Energie, dass ich aufstehe, um dem miesen Tag in den Hintern zu treten! Echt, also dieses wache, undepressive Gefühl gefällt mir sehr gut. Dabei bin ich so gar kein Frühaufsteher!

Was mir weniger gefällt, ist, immer nur Brei oder Flocken zu frühstücken. Leider habe ich keinen Hochleistungsmixer, um mir mal einen Smoothie zu machen, aber eine Alternative wäre es einfach, abends noch eine Gemüsesuppe zu kochen, die ich dann morgens essen könnte. Das Süße morgens nervt mich nämlich auch, ich bin einfach jemand, der sehr gerne herzhaft schmaust. Aber Brei Flocken und Müsli gehen halt, vor allem mit Trockenfrüchten, schon eher in die süße Richtung.

Morgens gab es erst mal eine Tasse Tee und den letzten Sauerkrautsaft. Den habe ich mittlerweile echt lieb gewonnen, nach dem dritten Schluck schmeckt er tatsächlich! Und dann gab es Porridge aus 5-Kornflocken mit ein wenig Rosinen.
Mittags habe ich dann endlich mal was für mich getan, und zwar war ich eine Stunde an der frischen Luft. Die Sonne war draußen, es war windig, aber warm, da trifft es sich gut, dass wir Schwiegermamas Dackel übers Wochenende bei uns haben. Ob ich sonst rausgegangen wäre? Wer weiß…

Mittags habe ich mir eine riesengroße Schüssel Salat gemacht – und wieder gemerkt, wie sehr Bewegung einen ablenkt. Wenn man nur da sitzt und liest oder was am Rechner macht, dann denkt man schon: Mensch, jetzt was zu essen oder zu knabbern. Aber wenn man draußen rumläuft, ist das kein Thema. Auch deswegen ist Bewegung also wichtig! Gecheckt!

Und am Nachmittag habe ich mir dann auch noch die Zeit für eine Stunde Yoga genommen. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es besser läuft als zu hektischen Zeiten. Der Atem hat gepasst, die Übungen waren okay, es hat richtig gut getan. Was ich gestern also an mir versäumt habe, habe ich heute sozusagen doppelt und dreifach erledigt.

Abends gab es noch Vollkornnudeln mit Brokkoli und Tomaten. Da habe ich witzigerweise festgestellt, dass die Portion, die ich gemacht habe, zu groß war. Und das, obwohl ich beim Kochen noch gedacht habe: ob das reicht? Hat es, es war sogar zu viel. Der Magen stellt sich also recht schnell auf kleinere Portionen um, ohne dass man hungern muss. Da ich auch nicht gern hungere, ist das super!

Was mir über die Tage auffällt, ist, dass ich von den Mengen her schon wesentlich weniger esse als normal, aber dass irgendwie das Doppelte wieder „rauskommt“. Ich glaube, diese Darmreinigung zusätzlich ist schon wichtig, wenn sie nicht zu aggressiv vorgenommen wird. Es bringt ja auch nichts, wenn man sich einen Wolf rennen muss. Die sanften Sachen sorgen halt dafür, dass nichts mehr unnötig lange im Darm verweilt. So kommt es mir zumindest vor. Meine Haut ist irgendwie weicher und geschmeidiger, ob die Hautunreinheiten nachlassen, nun gut, das kann man nach fünf Tagen sicher noch nicht sagen. Aber an der Haut merke ich es, dass es gut tut, auch wenn es vielleicht nur das intensive Kümmern mit Massagen und Cremen ist. Wobei ich mich auch sonst immer gerne einöle und eincreme.

Es macht immer noch Spaß, zu beobachten, wie es mir geht und was alles so mit mir passiert. Insofern werde ich das Projekt auch weiterhin durchziehen, auch wenn das Teufelchen auf meiner Schulter ab und zu sagt: hey, eine Woche reicht doch auch! Nee, das ist schon okay. Jede Umstellung braucht halt auch ein bisschen Geduld, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und das was ich mache, ist ja auch gesund. Weder hungere ich mich runter, was ja auch die Waage anzeigt, noch muss ich mich zu etwas zwingen. Wenn ich es jetzt noch schaffe, mir ein geeigneteres Frühstück auszugucken, dann passt es auch wieder richtig gut.

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