Detox Tag 4

Ja, nach meiner „Ausgehnacht“ von gestern habe ich heute morgen schon gemerkt, dass ich gestern etwas zu lange wach war. Und vor allem, dass ich gestern abend nicht mehr genug getrunken habe. Es ist dann schon ein Unterschied, ob man sich zuhause eine Tasse Tee nach der anderen macht oder ob man in einem Lokal sitzt mit einem Fläschchen stilles Wasser. Und so hatte ich auch morgens ein wenig Kopfweh. Half aber alles nix, es gab ja einiges zu tun. Deswegen bin ich auch schon los, kaum, dass ich meinen Sauerkrautsaft und meinen Tee intus hatte. Ja, ohne Frühstück – ich weiß, das ist generell nicht gut, ob Detox oder nicht. Kommt auch nicht oft vor. Versprochen.

Zu Mittag hatte ich mir dann aber frische Shitake-Pilze mitgebracht, die liebe ich. Und ich habe sie mit einer schönen Polenta gegessen. Polenta-Schnitten wären mir lieber gewesen, aber so lange wollte ich dann doch nicht mehr warten.

Nachmittags kam allerdings der Jieper, aber ich bin brav geblieben, zumindest in meinem basischen Konzept. Es gab eine Handvoll Rosinen, dann noch eine Tasse heiße Soja-Reismilch mit Honig und einer leckeren Gewürzmischung. Danach ging es dann auch wieder, aber ich habe einfach gemerkt, dass es ein ruhiger Tag war. Am Tag vorher war ich haushaltsbedingt ständig in der Wohnung unterwegs. Da hatte der Heißhunger keinen Platz. Aber das war ein recht fauler Lesenachmittag, da fiel es mir dann doch schwer, so ganz ohne etwas da zu sitzen.

Abends habe ich dann eine bunte Gemüsepfanne gemacht, die restlichen Shitake-Pilze, Paprika, Karotte und Brokkoli. Das war lecker und reichlich. Danach musste ich aber doch noch einige getrocknete Datteln und ein paar Apfelringe naschen. Kurz habe ich mir gedacht: Mensch, iss doch einen Schokoriegel, das merkt doch keiner, wenn Du das machst. Aber dazu bin ich zu diszipliniert. Zwei Wochen sind doch schließlich auch machbar, und nach so einem Ausreißer ist es um so schwerer, wieder zurück zu finden. Nee, das lasse ich.

Getrunken habe ich übrigens an diesem Tag auch ein Heilwasser, die altbekannte „Hirschquelle“. Tee schmeckt mir zwar, aber ich brauch ab und zu auch mal Wasser. Und vorher hatten wir nur Wasser „mit Blubb“ im Haus, Kohlensäure sagt ja schon, dass die eher sauer ist und nicht so ins Konzept passt.

Was etwas zu kurz kam, waren die Anteile „für mich“. Außer sitzen und lesen habe ich eigentlich nichts Besonderes gemacht. Die morgendliche Bürstenmassage fiel aus, weil ich es eilig hatte, und auch sonst gab es keinen Verwöhnmoment. Nicht so schlimm, aber genau auf so etwas wollte ich ja auch achten. Aber es kommen ja noch einige Tage, an denen ich es besser machen kann!

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