Detox Tag 3

Ah, wusste ichs doch, es wird besser! Ich war ja wieder nicht allzu spät im Bett (vor Mitternacht – man soll bei basischer Kur schauen, dass man zwei Stunden Schlaf vor Mitternacht bekommt, nun, das schaffe ich dann doch nicht, wenn ich nicht krank bin!), bin schnell eingeschlafen und war um sieben Uhr (!) wach und fit! Da ich aber noch nicht aufstehen wollte, habe ich mich noch bis neun eingekuschelt, dann bin ich aber aufgestanden. Wach, fit und mit verdammt guter Laune! Der Tiefpunkt war wohl überstanden!

Ich habe mir dieses Mal zum Vor-Frühstück Sauerkrautsaft ausgesucht. Ich hasse Sauerkraut, da habe ich immer das Gefühl, ich hätte Magensäure im Mund, ich bringe es nicht runter. Aber der Saft, nun ja, der ist gar nicht so übel! Er schmeckt auch mehr nach Weißkohl und nicht ganz so sauer vergoren. Doch, das fand ich gar nicht verkehrt. Dann gab es eine Bürstenmassage vor dem Frühstück, ach, es ist herrlich, wenn man genug Zeit für sich hat! 🙂

Dann wieder ein Brei, 5-Kornflocken mit Rosinen. Und ja, kein Gefühl mehr von Schwäche oder Schwindel, alles super. Also ab, sich um den arg vernachlässigten Haushalt kümmern, der hat eine Reinigung ebenso nötig wie mein Körper! 🙂 Zum Mittagessen dann – lecker, lecker! – gekochte Kartoffeln mit selbst gemachter Guacamole und viiiiel Koriander. Am Nachmittag gab es noch selbst gekochtes Apfelkompott mit einem Löffel Honig, etwas Zitrone und Zimt, bevor ich dann abends verabredet war.

Essen gehen, während man detoxt? Geht das? Nun, wenn man das richtige Restaurant wählt, geht das durchaus. Wir waren in einer Cocktailbar, in der es auch wunderbare Salate gibt. Also los, flugs das Hausdressing abbestellt, Essig und Öl dazu, das Baguette geflissentlich übersehen, schon passt auch das Ausgehen super ins Konzept. Und da meine Freundin hochschwanger ist und sich ebenfalls nichts Alkoholisches bestellt hat, war sogar das ganz easy. Wobei ich es glaub ich auch nicht schlimm gefunden hätte, wenn sie etwas getrunken hätte. Klar war mein Salat streng genommen basisch nicht hundertprozentig korrekt, aber ehrlich, ich will mich ja auch nicht kasteien wie ein Mönch. Das macht ja dann gar keinen Spaß mehr – und ich ohne Spaß, nee, danke!

Da wir aber sehr lange saßen, habe ich mein Müdigkeitstief verpasst und bin für meine momentanen Verhältnisse deutlich zu spät ins Bett. Naja, mein Kopf hat mir dann auch gesagt, dass er das nicht so dolle findet, dann hatte ich nämlich Kopfschmerzen. Aber genau das wollte ich ja, dass mein Körper mir wieder sagt, wie es ihm geht und was er will. Also mittlerweile macht mir das richtig Spaß und ich freu mich auf die nächste Zeit. Mal sehen, ob und wann wieder ein Tief kommt…

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