Detox Tag 2

I survived Detox! So ungefähr könnte man meinen zweiten Tag beschreiben, der ehrlich gesagt im doppelten Sinne kein Zuckerschlecken war. Aber erst mal zurück auf Anfang.

Geschlafen habe ich nicht so toll. Bin öfters wach geworden und hatte dann natürlich Hunger. Bin aber immer wieder eingeschlafen und für meine Verhältnisse sehr früh aufgestanden. Aber ich habe mich gefühlt, als hätte ich eine ganze Woche nichts gegessen und gerade eine Grippe hinter mich gebracht. Schwach, elend, einfach k.o. Nun ja, klar findest es der Körper nicht so toll, wenn er plötzlich für seine Verhältnisse fast auf Null gesetzt wird.

Da ich nicht nochmal das Bittersalz nehmen wollte, es ist sehr aggressiv, habe ich erst mal eine Tasse heißes Wasser mit einer halben Zitrone getrunken. Das ist sogar ganz lecker. Und es wirkte dann später auch gut. Dann gab es nach der Tasse basischer Brühe einen Brei aus Bio-Vollkornflocken mit Rosinen.

Nach einem Mittagsschlaf habe ich dann eine Bürstenmassage gemacht (schön!) und nach der anschließenden Dusche eine Massage mit Sesamöl. Dann ging es mit superschön weicher Haut, aber immer noch schlapp ab aufs Sofa. Mehr ging an diesem Tag leider nicht, da ich ständig mit leichtem Kopfweh, Schwindel, Hunger und tierisch schlechter Laune zu kämpfen hatte. Das habe ich zwar erwartet, aber nicht ganz so geballt. Wie gesagt, es ist jedoch logisch, denn der Körper ist ja auch ein Gewohnheitstier und will seinen Zucker und sein Weißmehl, auch wenn es ihm eigentlich nicht gut tut.

Als Mittagessen gab es einen großen Brokkoli mit etwas Sojasauce und Sesam, und fürs Abendessen habe ich mir von dem Brokkoli drei große Röschen aufgehoben. Die gab es mit einer Handvoll Vollkornnudeln, einem Teelöffel Olivenöl und vielen Kräutern. War sogar sehr lecker. Allerdings war ich danach auch noch so wackelig, dass ich mir noch ein kleines Naturjoghurt mit Rosinen, Zimt und einem Teelöffel Honig gemacht habe. Bei basischer Ernährung sind zwei Löffel Honig am Tag erlaubt. Und gestern abend habe ich mich echt kurz gefragt, warum ich so einen Mist überhaupt mache. Aber – ist es wirklich Mist, sich gesund zu ernähren?

Nach dem Joghurt, welches streng genommen auch nicht unbedingt super für die basische Ernährung ist, dafür aber gut für den Darm, ging es mir dann aber wieder ganz okay und ich habe mich wieder ganz stabil gefühlt. Dieser Fast-Kopfschmerz ging aber nicht weg, weswegen ich auch wieder für meine Verhältnisse früh im Bett war. Ich war richtig froh, dass mein Mann gerade beruflich unterwegs ist, denn so hätte ich mich ungern sehen lassen. Elend pur auf der Couch, hihi.

Ich bin superschnell eingeschlafen, war aber auch wieder sehr, sehr müde. Wahnsinn, was im Körper alles so geht! Und es konnte nur besser werden nach diesem Tag…

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