Detox Tag 1

So, und wie war er nun, der erste Detox-Tag? Bevor ich Euch das erzähle, mag ich Euch noch ein wenig genauer erklären, warum ich mich dazu entschieden habe, was ich plane und was ich mir letztendlich davon erwarte.

Mit dem Fleischessen habe ich ja schon vor geraumer Zeit aufgehört und fühle mich wohl damit. Brottechnisch gibt es, wenn überhaupt, dann auch nur noch Roggen- oder noch dunkleres Brot, Weizenmehl kommt mir nicht mehr auf den Tisch. Und Anfang des Jahres habe ich auch das Kaffeetrinken auf dringende Signale meines Körpers aufgehört. Frisch kochen war sowieso schon länger angesagt. Also alles im Lot? Mitnichten, denn da war sie wieder, die böse Prüfungszeit. Eine Präsentation jagte die andere, zwischendurch gab es auch mal samstags Seminar, also musste es schnell gehen. Also gab es doch wieder viel Fertigfutter, viel Zucker, abends auch mal einen Drink mehr zum Runterkommen – und schließlich auch wieder Kaffee. Dass der Magen immer öfter zickte und schließlich die ganze Verdauung aus der Bahn rutschte – tschuldigung! – war eine Zeitlang nur Nebensache. Aber wohlfühlen, das geht anders. Und so habe ich mich dafür entschieden, jetzt mal zwei Wochen nur auf Gesundes zu setzen. Auf mich aufzupassen, gesund zu essen, einfach wieder ein wenig gutmachen, was ich mir die letzten Wochen angetan habe.

Dabei ernähre ich mich jetzt nicht unbedingt zu 100 Prozent basisch, ich versuche aber, viel Obst und Gemüse zu essen, nur Vollkorn, keinen Zucker, auch nicht allzu viel Salz, keine bzw. nur ganz wenige Milchprodukte und ganz wenig Fett. Also man könnte vielleicht einfach auch Schonkost dazu sagen…*g*.

Ich möchte mich danach wieder ein wenig fitter fühlen, vielleicht sind auch die Hautunreinheiten weg, die ich seit einiger Zeit leider vermehrt mit mir rumtrage. Mein Magen und die Verdauung soll entlastet werden, und letztendlich wäre ich auch nicht traurig, wenn ich nach den 2 Wochen 3 Kilo weniger hätte. Aber die Detoxwochen sind eindeutig nicht als Diät gedacht!

Wie war nun der erste Tag? Nun, ich muss sagen, besser als erwartet! Morgens hatte ich ein Schüsselchen Haferflockenbrei mit einer halben Banane, am Nachmittag einen Apfel und eine Handvoll Mandeln und abends ein Püree aus Petersilienwurzeln, Kartoffeln und Karotten mit ganz viel Kräutern. Wenig, ich weiß, aber es war durch die letzte Prüfungsabgabe dann doch ein leicht hektischer Tag.

Dazu habe ich mir eine klassische Basenbrühe angesetzt, von der man vor jedem Essen eine Tasse trinkt. Dafür habe ich je 150 Gramm Petersilienwurzel, Kartoffel, Sellerie und Karotten in 2 Liter Wasser geworfen, Lorbeer, Thymian und viel Petersilie dazu, und rund 1 Stunde kochen. Dann durch ein Sieb, es wird nur die klare Brühe getrunken. Diese kann auch ganz leicht gesalzen werden. Ich nehme mal an, dass die Menge für 3 Tage reicht. Die Brühe schmeckt recht süßlich, das liegt aber wohl eher daran, dass man zu Anfang das Salz vermisst. Und sonst schmeckt man den Sellerie, was ich jetzt nicht so unangenehm finde.

Ebenso gab es gestern Tee satt, Kräuter, Rooibos, was ich in die Hände bekommen habe. Schwarztee ist tabu, und auch Grüntee ist zwar basisch, aber ich möchte ihn in dieser Zeit vermeiden. Ich habe bestimmt 20 Tassen Tee getrunken gestern.

Und ich habe es auch mit einem Darmreinigungsmittel versucht, mit Bittersalz. Aber das hatte wenig bis gar keinen Erfolg. Vielleicht habe ich es auch zu zögerlich eingesetzt, ich war sehr vorsichtig beim Dosieren, weil es ja doch ein recht aggressives Salz ist.

Sonst ging es mir gut, keine Kopfschmerzen, natürlich ein wenig Hunger, aber das war zu ertragen. Und auch keine schlechte Laune. Das kenne ich vom ersten Tag etwas anders und war auch ganz froh drüber. Ich war abends dann auch recht schnell müde und bin kurz nach 22 Uhr im Bett gewesen. Und eingeschlafen bin ich dann auch schnell. Aber ob ich gut geschlafen habe – nun, das verrate ich Euch dann an Tag Nummer 2! Stay tuned!

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2 Kommentare zu “Detox Tag 1

    • Also ich trinke sehr, sehr viel. Meine zwei bis drei Liter schaffe ich locker. Und da ich Abwechslung liebe, mache ich mir selten eine ganze Kanne, sondern immer tassenweise. Und wenn Du halt nicht essen sollst, dann trinkst Du, damit der Magen nicht ganz so knurrt…*lach*

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