Archiv | Februar 2014

Detox Tag 14

Der letzte Tag des „vernünftigen Essens“ ist angebrochen. Und was gab es heute? Haferflocken zum späten Frühstück, frisches, unpasteurisiertes Sauerkraut als Snack am Nachmittag – und am Abend eine gesunde Suppe. Rote-Bete-Suppe mit Sauerkraut und Schafskäse. Und die war mördermäßig lecker, auch wenn ich Rote Bete eher so naja und Sauerkraut eigentlich gänzlich furchtbar finde. Lecker, gesund – und satt machend, denn nach 1 1/2 Tellern ging nicht mehr viel. Gut so. Selten etwas gegessen, was so zufrieden und satt macht, ohne vollgestopft zu sein!

Und abends saß ich da und dachte: jetzt kannst Du doch eigentlich was trinken oder was naschen, es sind ja nur noch einige Stunden. Aber ich habe durchgehalten! Ganz brav und eigentlich auch ohne große Probleme. Schön.

Auf der Waage ging nicht mehr viel, aber damit habe ich auch nicht mehr gerechnet, nachdem ich doch wieder mit Öl und Milchprodukten gekocht habe. Macht aber auch nichts. Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Energie, die ich habe. Und das Bedürfnis, noch ein Weilchen so weiterzumachen. Nicht ganz so streng, aber dennoch. Lust auf Süßes oder Kaffee habe ich im Moment nicht, ein schönes Gläschen Wein wäre mal wieder okay, aber auch kein Beinbruch, wenn ich noch ein paar Tage warte. Ich habe einige neue Erkenntnisse gewonnen – dass Sauerkrautsaft schmeckt, dass es ohne Schwarztee geht, dass es einfach gut tut, wenn man nach sich selbst schaut. Also für mich waren die zwei Wochen ein voller Erfolg!

Nach ein paar Tagen werde ich Euch dann noch berichten, wie es weiter ging, ob die guten Vorsätze gehalten werden konnten und was ich in den Tagesablauf integrieren konnte. Ich bin selber sehr gespannt!

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Detox Tag 13

Dachte ich gestern schon, dass der Tag irgendwie verkorkst war, war es der heute noch viel mehr. Zumindest was das regelmäßige Essen angeht. Insofern war der Tag heute nicht wirklich gesund. Schade eigentlich…

Nach einem Haferflocken-Soja-Frühstück, das auch nicht sehr früh war, sind wir nämlich den halben Tag in Möbelhäusern rumgerannt, weil wir einen neuen Couchtisch suchen. Nichts zu trinken und nichts zu essen, vor allem die Flüssigkeit hat gefehlt. Aber trotzdem hatten wir Spaß, auch wenn ich irgendwann mal nicht mehr konnte.

Abends gab es dann Garnelen, Paprika und Brokkoli in Kokosmilch. Und jede Menge Tee, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen. Danach zum Fernsehen noch ein paar Roggencräcker, die am Anfang gewöhnungsbedürftig waren, mittlerweile aber durchaus zwischendurch mal lecker sind!

So, und morgen ist der letzte Tag – für den ich noch die eine oder andere gesunde Leckerei im Schrank habe! 🙂

Detox Tag 12

Irgendwie bin ich ein bisschen betrübt, denn bis auf die Tatsache, dass ich gesünder esse, weniger knabbere und keinen Alkohol trinke, finde ich nicht so recht, dass ich besser zu mir bin. Schon immer hatte ich an Tagen, an denen ich keinen Rhythmus habe, eher länger geschlafen, nur gefrühstückt, am Nachmittag einen Snack, und abends dann, schon ein wenig über den Hunger, schnell was gezaubert. Und im Moment esse ich nicht wirklich bewusster oder regelmäßiger. Das finde ich sehr schade, aber das ist vielleicht auch schon zu lange drin.

Heute gab es den Rest des Kartoffelcurry zum späten Frühstück, das war sehr lecker. Generell finde ich, dass solche Gerichte aufgewärmt noch leckerer sind. Der Tag selbst? Nun ja, es war grau, es regnete. Mal sehen, was der Dackel macht. Bocken natürlich, da will er nicht laufen. Mit Tricks und schnellem Vorangehen haben wir es letztendlich doch geschafft, uns 1 1/2 Stunden draußen aufzuhalten. Es war trotzdem schön, die frische Luft zu genießen.

Als ich dann wieder zuhause war, habe ich mir überlegt, ob ich alles da habe, um gesunde Haferflockenkekse zu backen. Ich habe ein Rezept ohne Fett und mit Honig gefunden und die Kekse einmal probegebacken. Witzigerweise hatte ich solche Lust drauf, konnte dann aber nur drei Stück essen, weil sie so megasüß waren. Gut, es sind auch noch Rosinen drin, das macht das Ganze ja noch süßer. Aber trotzdem, das ist schon witzig. Früher hätte ich das halbe Blech verputzt! Das Dackeltier saß ganz gespannt vor dem Backofen, aber es ist leider kein Keks für ihn rausgeflogen… 🙂

Am Abend gab es Kartoffelpüree mit Rahmspinat, Babyspinat mit Zwiebeln angeschwitzt und mit Sojasahne abgelöscht. Dazu Muskatnuss, das ist lecker! Für meinen Mann gab es noch Spiegelei dazu, ich hätte auch eines gegessen, wenn nicht nur noch zwei Eier da gewesen wären.

Am Nachmittag habe ich ein neues Yoga-Programm versucht, ich mag ja gerne nach DVD’s turnen – die werde ich Euch entweder hier oder an anderer Stelle nochmal genauer vorstellen. Die war teilweise ganz gut, aber auch irgendwie seltsam. Trotzdem habe ich es genossen und bin danach gleich noch in die Badewanne gehüpft. Endlich mal wieder ein Tag, an dem ich etwas mehr für mich gemacht habe, wenn ich schon keinen wirklich gesunden Essensrhythmus finde.

Aufgrund des Chilis habe ich allerdings gemerkt, dass ich doch in den letzten Tagen Schonkost gegessen habe, was die Würzung angeht. Es hatte sozusagen einen leicht durchschlagenden Erfolg. Da ich sonst regelmäßig scharf esse, ist das nicht so. Aber der Körper reagiert viel schneller und deutlicher auf Ungewohntes gerade. Ich muss sagen, es ist schon eine coole Erfahrung, das mal alles so im direkten Zusammenhang zu sehen.

Im Gesicht kam in der ganzen Zeit bis auf einen Pickel keine zusätzliche Hautunreinheit dazu, und auch am Rücken habe ich das Gefühl, die meisten Unreinheiten heilen ab. Und die Haut fühlt sich irgendwie auch weicher an, das kann daran liegen, dass ich wirklich viel trinke und weder Kaffee, Tee oder Alkohol zu mir nehme, der entwässert. Seit ich aber nicht einfach nur noch Gemüse esse, das gedünstet ist, sondern auch mal ein Tröpfchen Öl verwende und mit Soja-Sahne light und mit Kokosmilch, auch fettreduziert arbeite, bewegt sich der Waagezeiger keinen Mikrometer mehr. Es war zwar nicht der Hauptzweck, dass ich abnehme, aber als die ersten zwei Kilos so schnell runter waren, habe ich schon gedacht, dass der letzte gewünschte Kilo auch noch fällt. Ich bin trotzdem mehr als zufrieden – und noch bin ich nicht fertig. Zwei Tage werden kein Wunder mehr bewirken – aber dann habe ich mein Vorhaben eben auch so durchgezogen, wie ich es wollte!

Detox Tag 11

Viel geschlafen habe ich nicht, bis ca. halb fünf hat mich alle Stunde der Dackel geweckt. Und da mein Mann nicht da ist, musste ich immer aufpassen, dass das Tier nicht ins Bett hüpft. Also gab es ungefähr sechs Stunden Schlaf. Zu wenig für mich, und definitiv zu wenig für die Detox-Zeit. Was daran aber irgendwie seltsam ist: wenn ich aufstehe, bin ich natürlich müde erst mal. Aber dann nach einem Tee nicht mehr. Trotz wenig Schlaf. Und auch nicht so müde, dass ich mittags in die Versuchung komme, mich hinzulegen. Es ist viel mehr Energie da.

Ich habe morgens wieder ein Müsli, also den Brei sozusagen kalt gegessen. Dieses Mal die Flocken mit getrockneten klein geschnittenen Feigen versehen, das war auch lecker. Nachmittags gab es eine Handvoll Roggencräcker, und abends habe ich mir ein Curry gemacht. Kartoffeln, Sellerie, Paprika, Shitakepilze und Karotte in etwas Brühe weichkochen und dann Kokosmilch und ein wenig Curry und Chili dazu. Sehr lecker, und es ist genug für zwei Tage da. Abends hatte ich allerdings den totalen Jieper, sodass ich fast die ganze restliche Tüte Feigen niedergemacht habe. Ich könnte mir vorstellen, dass es daran lag, dass ich zu wenig getrunken hatte. Danach habe ich nämlich noch drei Tassen Tee getrunken, und der Jieper war weg. Aber manchmal vergesse ich das einfach, zudem ich kein großer Freund von stillem Wasser bin und anderes im Moment halt nicht sein soll. Und das Teeaufbrühen, das vergesse ich dann irgendwie.

Mittags gab es wieder einen schönen langen Spaziergang. Das Wetter war so schön, die Sonne war draußen und es war richtig warm. Das hat gut getan. Sonst gibt es für diesen elften Tag nichts mehr zu berichten. Ziemlich unspektakulär, nicht wahr? 🙂 Vielleicht kommt ja die nächsten Tage noch ein wenig Drama…

Detox Tag 10

Der zehnte Tag meiner Mission lief eher suboptimal. Nicht unbedingt, was das Detoxing angeht, sondern mehr so im Alltag.

Zuerst mal lief alles ganz gut, denn ich habe mal so richtig ausgeschlafen und bin erst um 11 Uhr aus den Federn gekrabbelt bin. Den Dackel musste ich dann aber auch erst mal wecken, der hatte auch Gefallen gefunden am Ratzen. Zu dumm, dass ich um 17 Uhr schon wieder aus dem Haus musste, da blieb nur ein relativ kurzer Tag übrig. Aber auch das ging. Gefrühstückt habe ich dann die Reste meines Tofugerichtes von gestern, mit ein paar chinesischen Mie-Nudeln dazu. Hmm, so mag ich Frühstück – und habe mich ein wenig nach Bali und dem Bami und Nasi Goreng zum Frühstück zurück geträumt! Sauerkrautsaft gab es übrigens auch wieder dazu bzw. davor.

Ein wenig später bin ich dann mit dem Dackeltier losgetrabt, das Wetter war nicht super, aber ganz annehmbar, nicht zu kühl. Wir sind eine große Runde gelaufen, auch querfeldein, das mögen wir beide besonders gern. Ach, es ist so schön draußen, aber ich kenne mich leider zu gut und weiß genau, dass ich das ohne Hund eben nicht mehr jeden Tag, wenn überhaupt, mache. Nachmittags hatte ich mir das restliche Stück Tofu mit Gemüse angebraten, dieses Mal eine etwas andere Gemüsekombi, da ich im Eck noch eine Karotte gefunden hatte. Paprika, Brokkoli und Lauchzwiebeln waren dieses Mal auch wieder dabei. Am Nachmittag, weil ich ja abends noch eine Jugendgruppe hatte, die ich mit einer Freundin betreue.

Ich bin dann noch kurz zur dm-Drogerie, um mir das Shampoo Bio-Plum and Cardamom von Sante zu holen, da hatte ich schon mal testgeschnuppert und fand es sehr lecker. Darüber dürft ihr dann auch etwas hier lesen: http://www.queenieskostbarkeiten.wordpress.com, wenn ich ausgiebig getestet habe!

Dann also Gruppe, danach bin ich leider auf dem Bordstein ausgerutscht und aufs Knie gekracht. Nichts passiert, auch die Hose war noch ganz. Prickelnd war es trotzdem nicht, vor allen anderen auf die Nase zu segeln. Aua. Weh getan hat es trotzdem. Und dann hatten wir – meine Freundin hatte uns mit dem Auto mitgenommen – einen Platten. Argh, und der Hund alleine zu Hause, der wartet. Wir hatten da mal eine unschöne Episode, wir haben den Guten alleine gelassen, und mein Mann hatte dummerweise das Trockenfutter auf dem Boden stehen lassen. Der Hund hat dann alles gefressen, und danach ging es ihm nicht mehr so gut, als wir heimkamen. Insofern bin ich da immer sehr vorsichtig, davon abgesehen sollte das Tier auch nicht unbedingt mehrere Stunden alleine sein. Also blieb mir nichts anderes übrig, als ein Taxi nach Hause zu nehmen. Umsonst gearbeitet an diesem Abend. Grmbl. Davon abgesehen war ich danach so genervt, dass ich als Nervennahrung Erdnüsse geknabbert habe. Per se nicht schlecht, aber es war eben eine doch etwas größere Menge als ich sollte. Naja, auch so etwas gehört mal dazu, daran sehe ich aber, dass man in Stresssituationen wieder recht schnell in die alten Gewohnheiten zurückfällt. Sonst hätte ich vielleicht noch ein Glas Wein oder ein Bier dazu getrunken, aber da war ich dann doch immun.

Was mir allerdings am Nachmittag aufgefallen ist: ich hatte ein wenig Rumoren im Bauch, war ein wenig aufgebläht und hatte auch ganz leichte Schmerzen. Ich denke mal, dass es daran lag, dass ich gestern in meinem Abendessen mit der Sojasauce und der Erdnusscreme doch wieder recht üppig Convenience-Produkte verwendet habe. Auf jeden Fall hat da irgendwas nicht ganz gepasst, und ich werde die nächsten Tage dann doch wieder ein wenig bewusster gucken, was ich esse. Es sind ja nur noch vier Tage, Wahnsinn. Am Anfang habe ich noch gedacht, das halte ich nie durch, und jetzt ist es nicht mehr lange und absolut machbar. Der Süßjieper ist mittlerweile ganz weg, auf Schwarztee habe ich auch keine Lust – aber ich gehe manchmal mit einem sehnsüchtigen Blick an der Kaffeemaschine vorbei.

Weil dann der Abend so kurz war durch die missglückte Heimfahrt, bin ich auch wieder viel zu lange wach geblieben. Aber immerhin – bis auf die vielen Erdnüsse – relativ „clean“! Super. Und jetzt auf zum Endspurt!

Detox Tag 9

Der neunte Tag war mal wieder einer, an dem ich – ja, ich weiß! – ohne Frühstück aus dem Haus bin. Aber das ist bei mir einfach so, wenn ich Dinge zu erledigen habe, mach ich die lieber vorher, um hinterher entspannt zu frühstücken. Insbesondere wenn ich sowieso erst mal einkaufen muss!

Ich habe ganz viel Gemüse eingekauft, alles andere war eigentlich noch zuhause. Ach ja, und Sauerkrautsaft musste wieder her. Denn der ist mir für die reinigende Wirkung irgendwie doch am liebsten. Dieses Mal habe ich ihn nach dem Einkaufen warm getrunken – also zimmerwarm. Und das war – örgs. Wenn er aus dem Kühlschrank kommt, finde ich den echt wesentlich besser. Aber egal, runter damit. Dann, weil ich keine Lust auf Brei hatte, gab es die Flocken mit Trockenfrüchten dieses Mal mit ein wenig Sojamilch Natur aufgegossen. Müsli eben, war mal eine nette Abwechslung.

Da es dann allerdings schon Mittag war, gab es am Nachmittag einen Becher Ayran, das türkische Joghurtgetränk liebe ich sehr, und es hilft auch bei Salzgelüsten. Dazu ein paar Erdnüsse, und schon war der Nachmittagssnack fertig.

Abends dann flugs Tofu in Sojasauce mariniert, dann Gemüse kleingeschnitten, mit ein klein bisserl Olivenöl in die Pfanne (Paprika, Zucchini, Shitake, Lauchzwiebeln und Knoblauch), mit Sojasauce ablöschen, ein wenig salzige Erdnusscreme mit Stückchen unterrühren, mächtig frischen Koriander drüber – und genießen! Das war soo superlecker und sattmachend, dass ich den restlichen Abend ziemlich happy auf der Couch saß. Und ab Tag 10 gibt es auch endlich Frühstücksabwechslung, seid ihr schon gespannt?

Detox Tag 8

Es tut mir leid, ich würde Euch ja gerne mal etwas anderes berichten, aber – es läuft! Es klappt einfach alles, es läuft alles rund, mir geht es super! Klar sage ich jetzt nicht: Detox ist das Beste, das mach ich jetzt nur noch so. Aber es bringt doch viel Gutes mit sich, und man könnte es ja auch so sehen, dass ich einfach die Fastenzeit ein wenig vorgezogen habe.

Einige Menschen zeigten sich beeindruckt, dass ich ohne Kohlehydrate „überleben“ kann. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum da viele so fixiert drauf sind. Man braucht sie nämlich wirklich nicht unbedingt. Und die Umstellung geht so schnell vonstatten. Nun gut, ich habe leicht reden, ich war schon immer eher ein Feind der Kohlehydrate, aber sie sind nicht so wichtig, wie die landläufige Meinung das oft wiedergibt. Wer sich allerdings schon auf die Brücke stellen will, weil er zwei Tage kein Brot essen darf, nun gut, aber auch das ist reine Konditionierung, denke ich. Ich war noch nie so der Brotfan, ich kann es mit Genuss essen, aber es gehört für mich nicht zum täglichen Ablauf dazu. Manchmal haben wir wochenlang keines im Haus…

Auch am achten Tag gab es wieder keinerlei Kopfschmerzen. Morgens den üblichen Brei, Mittags, recht zeitverzögert, weil ich viel zu tun hatte, Hüttenkäse mit Kräutern und Radieschen und abends war ich mal wieder unterwegs, verabredet mit einer Freundin zum Kino. Da gab es dann einen großen Salat mit Bio-Ei. Nach dem Ei war mir total, die anderen Salat waren mit Schinken oder Parmesan, auch lecker, aber Schinken ist ja eh nicht, und zum Parmesan war halt wirklich das Ei das kleinere „Übel“, vom Konzept her gesehen. Es fiel mir überhaupt nicht schwer, das beiliegende Baguette nicht zu beachten, auch, dass meine Freundin Wein getrunken hat, war total okay. Mittlerweile neide ich niemandem mehr sein Essen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich auch weiß, dass ich nur noch eine Woche vor mir habe. Wenn man das gezwungenermaßen, wegen einer Allergie oder so machen muss, ist es bestimmt sehr langwierig und kräfteraubend, überhaupt erst mal damit klarzukommen.

Aber so ging es mir schon mit dem fleischlosen Leben. Als ich das für mich beschlossen habe, war es einfach so okay, weil es im Kopf schon „durch“ war. Hatte ich das zuvor während der Fastenzeit versucht, war es durchaus eine Qual und sehr schwer durchzuhalten, weil ich immer mit mir und vor allem den Tellern der anderen gehadert habe.

Ich habe allerdings mal wieder das Stichwort „Gönnen“ versäumt, es war ein ganz normaler Tag ohne besondere Programmpunkte. Aber der schöne Abend war ja auch etwas Nettes, und ein paar Tage sind ja noch vor mir. Im Moment bekomme ich allerdings dadurch, dass ich wieder richtig fit bin, zu wenig Schlaf. Das merke ich morgens, denn mit Ausschlafen ist gerade nicht viel. Jeden Morgen ist irgendwas anderes. Aber auch das, finde ich, stecke ich besser weg gerade. Mal schauen, ob ich es die nächsten Tage mal wieder etwas früher in die übrigens frisch bezogenen Federn schaffe!