Archiv | Oktober 2013

Serienmix am Freitag abend

So, auch diese Rubrik möchte ich wiederbeleben, nun, da ich dem Serienfieber wieder verfallen bin! Nun, was gab es letzten Freitag?

Zuerst einmal muss ich zugeben, dass mich die Verzweifelten Hausfrauen mittlerweile richtig gepackt haben! Ich bin bereits bei Staffel 6 und mag gar nicht dran denken, dass nach Staffel 8 alles vorbei sein wird! Das zeigt mir wieder einmal, wie wichtig es für mich ist, an einer Serie dranzubleiben. ist die Pause zu lang, dann orientiere ich mich anders. Da bin ich ja nur froh, dass mein Göttergatte nie monatelang auf Montage muss…*g*

Versucht habe ich es dann zum zweiten Mal mit Downton Abbey, aber so leid es mir tut, ich kann mich dafür nicht begeistern. Die Serie ist so hochgelobt, aber ich habe wieder einmal nach etwas über zehn Minuten ausgeschaltet. Vielleicht bekommt sie irgendwann ihre Zeit, aber momentan kann ich damit so gar nichts anfangen. 

Tja, und dann gibt es da auch noch „Two Broke Girls“. Finde ich eigentlich ganz witzig, auch wenn ich Serien mit eingespielten Lachern so gar nicht ab kann. Aber es ist immer noch eine Serie mit einigermaßen Niveau, nicht alle Gags zielen unter die Gürtellinie, insofern kann ich gut damit leben. Der Schlagabtausch zwischen der High-Society-Braut und der Kellner-Tussi ist aber auch einfach zu komisch…drei Folgen habe ich geguckt, dann wollte ich auch noch etwas anderes versuchen. 

Was ich dann noch begonnen habe, ist eine Serie namens „Treme“ von Us-Pay-TV-Sender HBO. Hier geht es um New Orleans einige Monate nach dem Hurrikan „Katrina“. Jeder, der weiß, wie sehr ich diese Stadt liebe, wundert sich nicht darüber, dass ich diese Serie einfach anschauen muss. Da die erste Folge allerdings die Länge eines Spielfilms hat (Pilot!), habe ich nicht ganz durchgehalten. Aber ich finde, die Serie könnte echt was für mich werden. *nostalgischseufz*

Ich bin schon gespannt, ob ich nächsten Freitag, der bei uns ein Feiertag ist, auch so viel gucken werde, vielleicht sind wir auch unterwegs…aber ich freu mich auf alle Fälle schon auf den nächsten Serienfreitag!

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Monday Madness!

It’s Monday again – und ich habe den Vorsatz, meine so sträflich vernachlässigten Rubriken wieder aufleben zu lassen. Mein Studienstundenplan ist in diesem Semester recht übersichtlich, und ich mache nebenher immer so viel sinnloses Zeugs, so solles nicht weitergehen! Also, nun denn, here it comes again:

 

– 22 Grad erscheinen mir eindeutig zu warm für einen Herbsttag im Oktober!

– Wenn von Samstag abend drei Bierflaschen und vom Sonntag abend zwei Bierflaschen vor dem Sofa stehen, heißt das, heute kommt da nur noch eine dazu?

– Manche Menschen sind tatsächlich beleidigt, wenn man sagt: „Du, danke, aber ich kümmere mich da selbst drum!“

– Alle Zeitmanagementbücher dieser Welt nützen nichts, wenn man sie ungelesen auf den Schreibtisch legt…

– Auch Sozialpädagogen sind nicht immer nur nett!

– Ich werde nie begreifen, was andere Menschen an Hörbüchern so toll finden. Ich habe es versucht, aber ich kann auch sehr gut ohne.

– Dieses Jahr möchte ich nicht mehr zum Arzt gehen müssen, ich habe mein Soll erreicht!

Nun denn, dann dürft ihr Euch auch mal Eure Gedanken machen, wenn ihr mögt! Haut Euer Zeitmanagement hin oder nicht? Oder seid ihr ganz relaxt und es nervt nur andere, wenn ihr mal wieder zu spät kommt? Oder bräuchtet ihr alle grundsätzlich drei Stunden mehr pro Tag?

Wie dem auch sei, achtet darauf, dass ihr genug schlaft, denn ohne Schlaf geht nichts! Denkt immer dran, wir gehen stark auf die Zeit des Winterschlafs zu…in diesem Sinne, gönnt Euch Ruhepausen, lasst es Euch gutgehen und die frische Luft draußen nicht vergessen! Damit ihr nicht erkältungstechnisch nicht so in den Seilen hängt wie ich in der letzten Zeit! Macht’s gut!

Besuch von der Queen!

Da ich vor dem Semester ein paar neue Leute kennengelernt habe, durfte ich auch bei zwei neuen Bekannten zu Gast sein. Bei der einen zum Frühstück, bei der anderen zum Kaffeetrinken. Und ich habe sehr unterschiedliche Sachen erlebt…

Die Frühstückseinladung wurde von den Worten begleitet: „Aber ich schaffs nicht mehr, vorher aufzuräumen, es wird eventuell ein wenig unordentlich sein. “ Nun gut, das macht mir nichts aus, bin ich doch selber nicht immer der organisierteste Mensch, obwohl ich es sauber mag. Ich dachte mir also nichts Böses. Und wahrscheinlich gerade deshalb wurde es noch viel schlimmer.

Ich kam also mit meiner Brötchentüte dort an – und klebte zunächst mal am Küchenboden fest! Und direkt daneben stand der Kehrbesen mit einem ungelogen ca. 5 cm großen Haufen Restbestände daneben. Waaaaaah! Um so mehr verging mir der Appetit. Beim angebotenen Tee hätte ich am liebsten erst mal nach dem Haltbarkeitsdatum geguckt, und aus den offenen Getränkeflaschen, die mir angeboten wurden, wollte ich schon dreimal nicht trinken. Gute Güte, war das eklig…

Ich war früher in meiner Singlewohnung auch oft unordentlich, aber so dreckig und versifft – niemals. Das war auch nicht der Dreck von ein oder zwei Wochen, nee, das klebte da schon seit gefühlten Ewigkeiten. Die Wohnung roch ungelüftet, es war mir einfach ein Graus. So könnte ich nie leben!

Beim Kaffeebesuch jedoch war alles perfekt, fast schon zu perfekt. Zunächst mal war alles sauber, aber es lag auch nichts rum, keine Zeitschrift, kein Buch, kein Stück Persönlichkeit. Nun, ich weiß ja, dass ich die besuchte Person sehr sympathisch finde, aber ich finde das immer so traurig, wenn da gar nichts liegt, was so annähernd darauf schließen lässt, wie der Mensch tickt. Keine CD, wirklich nichts! Und es war auch nicht so, dass da viel Schränke gewesen wären, in denen das alles hätte verstaut werden können, also ist es wahrscheinlich einfach eine Person, die ihr Herz nicht an Dinge hängt. Finde ich auch okay, nur wenn ich dagegen dann mein Bücherregal betrachte und die Stapel, die sonst noch überall rumliegen, dann finde ich das so extrem gegensätzlich. Naja, aber im Schlafzimmer war ich ja auch nicht, vielleicht stehen da dafür die Bücher bis unter die Decke (glaube ich aber ehrlich gesagt nicht).

Hier gab es aber noch eine witzige Begebenheit – und endlich mal wieder ein Grund, das mir oft so lästige Handy zu benutzen. Die Gute hatte mir nämlich die falsche Hausnummer gegeben – aber auch dort wohnte jemand mit dem gleichen Nachnamen. Ich klingelte also, klingelte nochmals, niemand machte auf. Dann habe ich zum Telefon gegriffen und gefragt: „Sag mal, Du wohnst doch in einem gelben Haus?“ – „Nee, in einem blauen, die Nummer 5!“ Ach so, ja dann bin ich falsch. Wahrscheinlich habe ich einen armen Schichtarbeiter um seinen Schlaf geklingelt oder so…*g*. Was hätte ich dann wohl ohne Telefon gemacht? Eine Telefonzelle gesucht? So sehr ich das eigentlich hasse, dass jeder immerzu mit dem Handy zugange ist, in dieser Situation war es sehr, sehr nützlich!

Und jetzt dürft ihr alle mal raten, wohin ich einer erneuten Einladung lieber folgen würde! 🙂

Au weia…

…jetzt habe ich Euch aber lange, lange auf einen neuen Eintrag warten lassen. Zu viel um die Ohren, einen langen Urlaub, und dann auch noch das Blogjubiläum verschlafen, gibt’s doch gar nicht. Doch, leider schon – und dabei habe und hatte ich so viele Ideen, was ich Euch zeigen, präsentieren und schlicht und einfach nicht vorenthalten möchte. Lange habe ich überlegt, hin und her gedacht, im Kopf geschoben, geruckelt und wieder verworfen. Und ich kam zu dem Entschluss: das, was ich Euch zusätzlich zu meinen bisherigen Ergüssen ans Herz legen möchte, braucht eine neue Plattform!

Und so werde ich Euch in den nächsten Tagen meinen kleinen Ableger vorstellen, der Euch neue, schöne und vielleicht auch skurrile Dinge vorstellen wird. Alles, was ihr bis jetzt hier gefunden habt, Bücher, Filme, Gedanken, Videos, Erlebnisse, wird auch hier bleiben. Ich hoffe, dass ihr auch „drüben“ öfter mal vorbeischauen werdet…*g*