V wie Vegetarisch

Nachdem mein Praxissemester sehr anstrengend war und ich auf der Suche nach gutem Ausgleich begonnen habe, wieder sehr intensiv zu sporteln, blieb es nicht aus, dass ich mehr Kraft für die zu erwartenden Muskeln brauchte. Es ging nicht so weiter mit dem ganzen Müll, den ich so in mich reingestopft habe. Jede Menge Kaffee, Süßes, obwohl ich nichts Süßes mag, Chips, Fleisch ohne Ende…

Stück für Stück kam mit dem Sport auch das Bedürfnis, anders zu essen. Und so habe ich mich entschlossen, größtenteils wirklich auf vegetarische Kost umzusteigen. Der Vorteil ist, dass ich Tofu und so Zeugs wirklich gerne esse!

Am schwierigsten war für mich Herzhaft-Frühstücker, die Wurst wegzulassen. Fleisch war gar nicht so das Thema. Und ich muss dazu sagen, ich esse nach wie vor ab und zu Fisch, auf den mag ich nicht verzichten. Aber was das Fleisch und die Wurst angeht, nada. Und es fällt mir nicht mal schwer!

So habe ich auch schon drei Grillfeten ohne Fleisch überstanden, und das sogar gut. Ich bin irre stolz auf mich, weil ich auch merke, wie gut mir das tut. Ganz viel Gemüse, ab und zu Obst, ich verzichte auch ganz auf Kartoffelchips, esse höchstens mal Salzbrezeln oder Cracker und trinke nicht mehr so viel Alkohol. Das Schönste ist wirklich, dass alles freiwillig geschehen ist und nicht, weil ich musste. Kein Zwang, kein Druck!

Süß ist, dass sogar bei Familienfesten darauf Rücksicht genommen wird! Mein Schwager hat mir beim letzten Fest extra die Fleischwurst aus dem Nudelsalat gepopelt, auch wenn ich die dann schon mitgegessen hätte. Und meine Schwägerin hat extra Käse für mich gekauft. Überall kommt es gut an, auch bei Menschen, die selber nicht auf Fleisch verzichten würden. Mein Mann findet es, so denke ich, zwar albern, aber das ist mir egal. Er muss es ja auch nicht mitmachen, insofern habe ich kein Problem damit.

Am manchen Tagen bin ich sogar vegan unterwegs, da ich ja sehr wenig Milchprodukte zu mir nehme und das Sojazeugs lieber mag. Man kann also sagen, ich bin ein ganz neuer Mensch – and I like it! 🙂

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3 Kommentare zu “V wie Vegetarisch

  1. Hallo,
    ich versuche auch möglichst gesund zu leben. Neulich hab ich auf dem Trödelmarkt einen Tupper-Chips-Maker geschenkt bekommen, seitdem gibt es nur noch fettfreie, selbstgemachte Kartoffelchips, das find ich echt klasse, zumal man die viel mehr zu schätzen weiß, wenn man den Aufwand kennt, der dahinter steckt und die Gewürze selbst aussuchen kann. Auf Fleisch zu verzichten kann ich mir aktuell nicht vorstellen, zumal ich eine Allergie gegen Soja habe, aber ich hab sehr großen Respekt davor. Und ich liebe Grillkäse 😀

    • Siehst Du, und genau das ist der Punkt. Solange man von verzichten spricht und das auch so meint, ist es schwer. Denn dann verkneift man sich was, was man eigentlich gerne hätte. Und das funktioniert auf Dauer nicht.

      Bei mir kam das ganz von selbst und ist auch kein Verzicht im Sinne von „ich muss das jetzt weglassen“. Ich sitze neben meinem Mann, der isst einen Döner, und für mich ist das okay. Ich hänge nicht mit der Nase in seinem Teller und denke mir: Mensch, das hätte ich jetzt auch gern…

      Grillkäse ist etwas sehr Leckeres, ja. Und das mit dem Chips-Maker klingt spannend, den muss ich gleich mal googlen…

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