Archiv | August 2013

Serienmix am Freitag Abend

Thank God it’s Friday! Und gottseidank hat eben dieser jene auch die Serien erschaffen, die ich im Moment wieder für mich entdeckt habe. Es kommt mir da zusätzlich entgegen, dass mein Mann meist Freitag abend auf Achse ist und ich den Fernseher für mich habe.

Lange Zeit habe ich lieber Filme geguckt, aber zur Zeit bin ich mal wieder total seriensüchtig. Heute gab es eine Folge von „Raising Hope“, zwei Folgen „Der Tatortreiniger“ und (bis jetzt) zwei Folgen von „Desperate Housewives“. Von letzteren war ich im Fernsehen von der ersten Staffel begeistert, konnte aber zur zweiten keinen Zugang mehr finden. Und jetzt versuche ich es nochmal von Anfang an, mal gucken, ob die verzweifelten Hausfrauen mich dieses Mal länger fesseln können.

„Raising Hope“ habe ich begonnen, weil es vom selben Team wie „My Name is Earl“ stammt, bis jetzt kann mich die Geschichte um einen jungen Kerl, der unerwartet Vater wird und sich auch noch alleine um die Kleine kümmern muss, noch nicht überzeugen.

„Der Tatortreiniger“ indes, nun, das ist Proll-Kult auf höchstem Niveau. Wie dieser doch etwas einfacher gestrickte Mensch sich an den zu reinigenden Tatorten mit diversen anderen Personen unterhält (pro Folge ein Gesprächspartner, also sehr dialoglastig), ist zu komisch! Vor allem, als er mit dem Geist des toten Psychiaters redet und dann ganz unerwartet eine Patientin dazukommt. Einfach nur klasse!

Ja, so liebe ich meine Freitag Abende! Diese Tradition wird ab sofort etabliert – dem Serienmix à la Queenie gehört die Zukunft! 🙂

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Die Post, die Post…

Ab und zu rege ich mich über die Post auf. Weniger über die Briefträger und Postboten und die Zustellung, sondern über die MitarbeiterInnen in den Postagenturen. Denen merkt man immer genau an, dass sie a)keine Ahnung, b) einen schlechten Tag, c) keine andere Wahl oder d) alles drei haben.

Gestern zum Beispiel. Ich war bei der Postagentur, die ich eigentlich bevorzuge. Denn dort wird die Post auch noch um 17 Uhr abgeholt, was nicht unwichtig ist, wenn man oft auf den letzten Drücker am Nachmittag noch klebt und wickelt. Ich hatte ein T-Shirt zu verschicken, in einem Umschlag für 1,45 Euro. Man guckt ja immer nach dem billigsten Tarif. Und das war dünn genug. Aber die Posttrulla wollte mir weismachen, das ginge nur für 2,40 Euro. Dabei klemmte sie das Ding derartig unlustig in die gelbe Schablone, dass ich mir schon gedacht habe, ich entreiße ihr besser das Ding, bevor sie den Umschlag noch ganz kaputt macht. Sie guckt mich an, als ob sie mich fressen wollte, ich guckte sie an, weil ich das irgendwie nicht glauben wollte – und sagte dann: „dann nehme ich es wieder mit und packe es um.“

Habe ich aber nicht, denn ich bin schnurstracks draußen zum Briefmarkenautomaten gegangen, habe eine 1,45 Euro Briefmarke gekauft, diese draufgeklebt – und ab ging die Post. Und das wohl ganz ordentlich, denn der Umschlag kam heute schon an. Ohne eine Spur von Nachporto.

Ich habe ja Verständnis, wenn sie einem sagen, wenn etwas das falsche Format hat, aber das hatte dieser Brief eben so offensichtlich nicht, dass ich es wirklich fast als Schikane empfinde. Ich frage mich nur, was sie davon hat, wenn sie mir teureres Porto verkauft, das kommt ja nicht ihrer eigenen Tasche zugute?!?

Auf jeden Fall war ich ziemlich ungehalten und würde ihr das am liebsten unter die Nase reiben. Aber da kann sie sich morgen eh nicht mehr dran erinnern oder aber es ist ihr sowieso egal. Ich mag solchen Nicht-Service allerdings nicht, das wäre nicht die erste Filiale, die ich aufgrund solcher Aktionen boykottiere. Naja, mal sehen…

V wie Vegetarisch

Nachdem mein Praxissemester sehr anstrengend war und ich auf der Suche nach gutem Ausgleich begonnen habe, wieder sehr intensiv zu sporteln, blieb es nicht aus, dass ich mehr Kraft für die zu erwartenden Muskeln brauchte. Es ging nicht so weiter mit dem ganzen Müll, den ich so in mich reingestopft habe. Jede Menge Kaffee, Süßes, obwohl ich nichts Süßes mag, Chips, Fleisch ohne Ende…

Stück für Stück kam mit dem Sport auch das Bedürfnis, anders zu essen. Und so habe ich mich entschlossen, größtenteils wirklich auf vegetarische Kost umzusteigen. Der Vorteil ist, dass ich Tofu und so Zeugs wirklich gerne esse!

Am schwierigsten war für mich Herzhaft-Frühstücker, die Wurst wegzulassen. Fleisch war gar nicht so das Thema. Und ich muss dazu sagen, ich esse nach wie vor ab und zu Fisch, auf den mag ich nicht verzichten. Aber was das Fleisch und die Wurst angeht, nada. Und es fällt mir nicht mal schwer!

So habe ich auch schon drei Grillfeten ohne Fleisch überstanden, und das sogar gut. Ich bin irre stolz auf mich, weil ich auch merke, wie gut mir das tut. Ganz viel Gemüse, ab und zu Obst, ich verzichte auch ganz auf Kartoffelchips, esse höchstens mal Salzbrezeln oder Cracker und trinke nicht mehr so viel Alkohol. Das Schönste ist wirklich, dass alles freiwillig geschehen ist und nicht, weil ich musste. Kein Zwang, kein Druck!

Süß ist, dass sogar bei Familienfesten darauf Rücksicht genommen wird! Mein Schwager hat mir beim letzten Fest extra die Fleischwurst aus dem Nudelsalat gepopelt, auch wenn ich die dann schon mitgegessen hätte. Und meine Schwägerin hat extra Käse für mich gekauft. Überall kommt es gut an, auch bei Menschen, die selber nicht auf Fleisch verzichten würden. Mein Mann findet es, so denke ich, zwar albern, aber das ist mir egal. Er muss es ja auch nicht mitmachen, insofern habe ich kein Problem damit.

Am manchen Tagen bin ich sogar vegan unterwegs, da ich ja sehr wenig Milchprodukte zu mir nehme und das Sojazeugs lieber mag. Man kann also sagen, ich bin ein ganz neuer Mensch – and I like it! 🙂

Neu im Regal

Bücher gab es natürlich auch mal wieder, auch wenn mein Hauptziel immer noch der SUB-Abbau ist, der mir dank diverser Leseprojekte wie Marathonlesen oder Bücherketter auch gut bis sehr gut gelingt.

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ wurde allseits so hoch gelobt, ich fand es allerdings bestenfalls durchschnittlich und wirklich nicht so bewegend, wie alle schreiben. Nun, aber ich bin auch nicht wirklich mehr auch nur ansatzweise die passende Zielgruppe, und mir muss auch nicht alles gefallen, was die anderen toll finden. Auch aus dem Alter bin ich lange raus…und Panem war ja für mich seinerzeit auch nicht wirklich ein Highlight!

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„Unboxing“ im Juli

Den Titel dieses Beitrags habe ich einem anderen Blog entliehen, und zwar aus Waldschrat’s Bücher- und Lehrerblog. So sehr ich auch gehirnt habe, mir ist nichts Besseres eingefallen…(kaum zu glauben, aber wahr, ich bin sprachlos!).

Kurze Erklärung für diejenigen, die die Boxen noch nicht kennen. Es gibt dank dem WorldWideWeb die verschiedensten Boxen, die man abonnieren kann. Egal ob Tee, Kosmetik oder Lebensmittel, Box-Abos gibt es mittlerweile in allen Preisklassen und wie Sand am Meer.

Da ich gerne Biokosmetik nutze, habe ich mich für die Biobox entschieden, die mir nun alle zwei Monate für 15 Euro ins Haus schneit. Waren die Boxen am Anfang noch mit Kosmetik und Lebensmitteln bestückt, erfolgte mittlerweile eine Trennung in die Biobox „Beauty and care“ und „Food and Drink“ – ich bin bei der ursprünglichen Variante geblieben, also der „Beauty and Care“.

Zuerst mal zum Konzept: ich liebe es, überrascht zu werden. Und sind wir mal ehrlich, als Frau, die gerne Kosmetik ausprobiert und keine allzu empfindliche Haut hat, kann da doch nichts schief gehen. Und das stimmt bei mir auf alle Fälle. Die Juli-Box ist meine Vierte, und obwohl eine dabei war, die nicht so ganz meinen Wünschen entsprach, bin ich sonst doch immer hundertprozentig zufrieden gewesen.

Hier ist meine Ausbeute, die einzelnen Artikel werde ich dann noch gesondert kurz vorstellen, probiert habe ich nämlich noch nichts davon. Für mich war diese Box wieder ein wunderbares Monatsendschmankerl!

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